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Steine auf Schienenköpfe gelegt: 2 Kinder brachten sich in Lebensgefahr

Herrliches Frühlingswetter gepaart mit kindlicher Abenteuerlust und der magischen Anziehungskraft von Bahnanlagen. Dies alles könnte zwei 8jährige Jungen am Montagnachmittag zum lebensgefährlichen Spiel auf den Gleisen motiviert haben. Die Bundespolizei warnt dringend vor Nachahmung.

Die beiden jungen Forscher gingen im Bereich eines Bahnübergangs in Dortmund-Rahm auf die Gleise und legten sie auf einer Strecke von einem Meter Schottersteine auf die Schienenköpfe – vermutlich um zu beobachten, wie ein Zug die Steine zerfährt.

Das die durch den Zug überfahrenen Steine dabei zu tödlichen Geschossen werden können, die Menschen, die in der Nähe stehen, schwer oder sogar tödlich verletzen können, war den beiden Jungen absolut nicht bewusst.

Daher warnt die Bundespolizei hier erneut vor den tödlichen Gefahren, die von den Bahnanlagen ausgehen und durch den Betrieb der Bahn entstehen.

„Liebe Eltern! Sprechen Sie mit ihren Kinder und sensibilisieren sie diese für das Thema. Gerade in den kommenden Osterferien werden sich, trotz aller Prävention und Warnungen, Kinder vom „Abenteuerspielplatz“ Bahnanlagen angezogen fühlen.“ Informationen finden sich unter www.bundespolizei.de sowie unter der kostenfreien Hotline 0800 6 888 000.

Kommentare (2)

  • Rosier

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    Man darf auch nicht vergessen, dass Gegenstände auf den schienen zu Entgleisungen und dadurch zu verletzten Fahrgästen und zu teuren Schäden am Zug führen kann

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Absolut, Rosier! Auch deshalb sollten die Eltern diesen beiden Jungs die Gefahren eindringlich einschärfen. Kinder denken sich ja nix dabei.

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