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Glasfaser an der Weberstraße

Wer in das Neubaugebiet Weberstraße zieht, zieht gleichzeitig in die digitale Zukunft: Die Stadtwerke und der lokale Telekommunikationsanbieter Helinet legen den Häuslebauern das Glasfaserkabel kostenlos ins Haus – dank der Tiefbauarbeiten dort ist das Verlegen kein großer Aufwand.

Ein Anschluss reiche aus, um hochauflösendes HD TV zu empfangen, schnelles Internet, moderne Telefonie oder auch die Funktion des Smart-Meterings einzurichten. Unnas Bürgermeister Werner Kolter sieht hier ein Modell: Der Anschluss an die Breitband-Autobahn entscheide jetzt schon über die „Attraktivität eines Standortes und einer Stadt“. Er geht davon aus, dass die Glasfaser im Haus bei allen Unnaer Neubaugebieten und Erweiterungenen „bald Standard sein werden“.

Die Stadtwerke Unna verlegen seit Jahren in Unna parallel zu eigenen Versorgungsleitungen auch Glasfaser-Kabel, die einen Datenaustausch mit 100 Mbit/s und mehr ermöglichen, ein Vielfaches der DSL-Geschwindigkeit.
Zunächst nutzten die Stadtwerke die Datenleitungen für die Kontrolle und Steuerung der eigenen Kraftwerke und Netze, dann legten sie auch die Infrastruktur für den größten vernetzten Schulcampus Deutschlands, inzwischen sind auch das Rathaus und dessen Nebenstellen mit Glasfasern vernetzt. Große Firmen im Industriegebiet Unna-Süd nutzen die Infrastruktur, von der Erfahrung und dieser Infrastruktur werden jetzt auch Privathaushalte profitieren.

Der Bedarf ist da, das Angebot wächst noch

Dass der Bedarf für die lichtschnelle Kommunikation da ist, das wissen die Stadtwerke. „Wir haben zahlreiche Anfragen“, sagt Karsten Pfützner, der zuständige Abteilungsleiter der Stadtwerke. Nicht nur im Bereich der Unterhaltungselektronik mit Videoübertragung oder Spielen wächst der Bedarf nach hochleistungsfähigen Datennetzen. „Zahlreiche Berufstätige brauchen im Heimbüro die schnelle Verbindung“, so Pfützner.

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