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Stadtradeln von Kirche zu Kirche – von Hemmerde zum Gemeindefest Howi

Von Hemmerde nach Holzwickede führt eine Fahrradtour am kommenden Sonntag, 11. 6.,  von Kirche zu Kirche. In fünf Etappen können Fahrrad-Begeisterte den Ev. Kirchenkreis Unna vom Sattel erleben und etwas über die Aktion „Kirchenrad“ erfahren.

Folgendes teilt der Kirchenkreis Unna über diese Radtour mit:

Der Tag beginnt mit einem Gottesdienst in der Ev. Kirche Hemmerde.  Gegen 11.15 Uhr geht es per Rad nach Lünern. Dort gibt es an der evangelischen Kirche einen ersten Halt und eine Stärkung vom Grill.

Über Königsborn und Massen führt die Tour nach Holzwickede und klingt beim dortigen Gemeindefest aus. Es ist natürlich auch möglich, nur einen Teil der Tour mitzufahren und an einem der fünf Punkte ein- oder auszusteigen.

 Unter dem Motto »Kirchenrad fahren – Schöpfung bewahren« hat die Klimaschutzagentur der Evangelische Kirche von Westfalen ein »Kirchenrad« entwickelt. „Es möchte dazu anregen, auch für die Strecken ab 5 Kilometer, für die bislang noch oft das Auto benutzt wird, auf das Fahrrad umzusteigen“, erläutert Volker Rotthauwe von der Klimaschutzagentur. Gemeinsam mit Radbegeisterten der Ev. Kirchengemeinde Hemmerde-Lünern und beim Kirchenkreis hat er die Fahrt organisiert. Das Kirchenrad wird auf der Tour vorgestellt – die Tour dient aber auch einfach der gemeinsamen Freude am Radfahren und ist die erste gemeinsame Fahrt des Stadtrad-Teams des Kirchenkreises.

Zeitplan und Route:

10 Uhr Gottesdienst in der Ev. Kirche Hemmerde – Abfahrt 11.15 Uhr

Ev. Kirche Lünern – Abfahrt 12.45 Uhr

Ev. Christuskirche Königsborn – Abfahrt 14 Uhr

Ev. Kirche Massen – Abfahrt 14.45 Uhr

Ev. Kirche am Markt Holzwickede – Ankunft gegen 15.45 Uhr

(Foto: Ev. Kirchenkreis Unna)

Kommentare (5)

  • Markus Antonius

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    Wieso nicht gleich die Radtour mit einem GayPride Event verbinden? Die Kirche sollte sich lieber um die Verkündigung des Evangeliums kümmern. Ich könnte kotzen!

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    • Dietrich Schneider

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      Lieber Markus Antonius, nun hat sich „die Kirche“ entschlossen, nicht nur über Gottes Wort zu reden, sondern auch praktisch etwas zu tun (so ist es ihr auch im Evangelium aufgetragen). Und wie Sie sehen, ist hier eben genau diese Verbindung angelegt: zum Einen ein Gottesdienst und zum Anderen ein gemeinschaftliches Erlebnis erweitert mit der Botschaft (wir können es auch Verkündigung nennen): Lasst uns etwas für die Bewahrung der Schöpfung tun. Und dazu lädt sie ein. Wir* finden, dass ist sehr christlich.
      (*: Um meine Meinung einordnen zu können: ich bin Mitarbeiter dieser Kirche und einer der Mitorganisatoren)

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      • Redaktion Rundblick-Unna.de

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        Wir wünschen euch jedenfalls eine tolle Radtour, Dietrich Schneider, wettertechnisch sollt ihr ja den Prognosen zu Folge den Papst in der Tasche – bzw. Luther in der Tasche haben 😉 !

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      • Markus Antonius

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        „Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben.
        Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und müsse die Kirche als Quelle ihrer Verkündigung außer und neben diesem einen Worte Gottes auch noch andere Ereignisse und Mächte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Offenbarung anerkennen.“

        Wenn ihr über das ganze Gedöns, die Kernaufgabe nur nicht vergessen würdet. Daneben und danach dann gerne auch alles andere.

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        • Dietrich Schneider

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          Was die Barmer Erklärung uns da vorgibt, ist ein hohes Gut. Aber Aktionen wie die hier beschriebene lösen ja nicht das Wort Gottes als „Quelle der Verkündigung“ ab. Wir sind uns vermutlich wohl nicht darin einig, dass sich in solchen öffentlichen Aktionen eben auch eine legitime Wesensäußerungen von Kirche findet. Ich glaube, um Menschen für diese Offenbarung Gottes zu begeistern, brauchen wir eben gerade auch Gedöns und sehe darin keinen Widerspruch, weder zu Barmen noch zum Neuen oder Alten Testament.

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