Rundblick-Unna » Stadtgrenze Massen: Rennradler fährt Kind an, meckert – und fährt weiter

Stadtgrenze Massen: Rennradler fährt Kind an, meckert – und fährt weiter

Ganz toll. Zuerst sauste er (sehr) schnell durch den verkehrsberuhigten Bereich, brachte ein Kind zum Sturz – es verletzte sich – und meckerte dann noch, bevor er weiterradelte. Ein rüdes Benehmen hat am Freitagmitttag (28. April) ein ca. 50 jähriger Rennradfahrer unweit von Unna-Massen in Dortmund-Wickede an den Tag gelegt.

Gegen 13 Uhr ging ein 77-jähriger Mann mit seiner 10 jährigen Enkelin auf der Brunhildstraße entlang. Kurz vor der Einmündung Etzelweg, im verkehrsberuhigten Bereich, kam nach Zeugenaussagen plötzlich besagter Rennradfahrer mit sehr hoher Geschwindigkeit von hinten angefahren. Beim Vorbeifahren touchierte er die 10 Jährige, die zu Boden stürzte und sich leicht verletzte. E

in Zeuge rief dem Radfahrer empört hinterher – worauf dieser umdrehte und sich ein kurzes, aggressives Wortgefecht mit ihm lieferte. „Augenscheinlich sich keiner Schuld bewusst, fuhr er dann weiter, ohne sich um irgend etwas zu kümmern“, schließt die Dortmunder Polizei diesen unerfreulichen Bericht ab.

Der Radfahrer wird als circa 50 Jahre alt beschrieben. Er trug ein schwarz-weißes Sportoutfit und einen weißen Helm. Auch sein Rennrad war weiß. Er war in Richtung Osten unterwegs (Unna-Massen).

Weitere Zeugen und insbesondere der Radfahrer werden dringend gebeten, sich bei der Polizeiwache Asseln unter 0231-132-3721 zu melden!

Kommentare (5)

  • Kiki

    |

    Schlimm. Leider aber keine Seltenheit. Viele dieser „Radrennfahrer“ rasen ohne Rücksicht auf Verluste und werden dann noch frech. Alles Gute für die kleine Maus.

    Antworten

    • Redaktion Rundblick-Unna.de

      |

      Danke, Kiki! Vielleicht wird er ja ermittelt oder meldet sich sogar selbst – weil evtl. doch das Gewissen schlägt…?

      Antworten

  • fürst

    |

    Der Bericht bestätigt meine Erfahrungen mit Radfahrern. Hoffenlich wird er ermittelt und nachhaltig zur Rechenschaft gezogen.

    Antworten

    • Redaktion Rundblick-Unna.de

      |

      Ja, das ist wirklich zu hoffen!

      Antworten

  • Heidi

    |

    Meiner Meinung nach nehmen sich die Rennfahrer eh meist zu viel raus und halten sich nicht mal an die Fahrradwege. Fahren lieber auf stark befahrenen Straßen und gefährden noch den Verkehr…..schuld ist dann wenn was passiert noch der doofe Autofahrer.

    Antworten

Kommentieren