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Stadt Unna hat grünes Licht für Tempo 30 auf Hauptstraßen

Die Stadt Unna kann damit beginnen, an ihren Hauptstraßen Tempo 30-Schilder aufzustellen. Der Stadtrat hat heute Abend die umstrittenen Verkehrspläne mehrheitlich gebilligt.

Die Gegner unterlagen in der Abstimmung über den Lärmschutzplan mit 18 gegen 29 Stimmen. Bedeutet grünes Licht für Temporeduzierung u. a. auf der Friedrich-Ebert-Straße in Königsborn, der Hansastraße oder auf der Kleistraße in Massen. Als weitere mögliche 30er Strecke ist auch die Verlängerung der Friedrich-Ebert-Straße, die Kamener Straße, im Gespräch.

Mit Nein stimmten die beiden SPD-Ratsherren Peter Glowalla und Wolfgang Ahlers (letzterer Ortsvorsteher von Königsborn), außerdem die komplette CDU, der fraktionslose Jörg Hißnauer und Martin Bick von der FDP.

Tempo 30

Die Verwaltung kann nun zügig an die Umsetzung ihres bei den Bürgern umstrittenen Vorhabens gehen. Sie agiert gegen die momentan geltende Rechtslage, nach der eine so geringe Geschwindigkeit auf zentralen Hauptverkehrsadern nicht zulässig ist. Daher ist es möglich, dass die Bezirksregierung Arnsberg den Unnaer Beschluss wieder kippt, zumal die Friedrich-Ebert-Str./Kamener Str./Unnaer Str. bekanntlich eine Bundesstraße ist (B233).

Der umstrittene Beschluss basiert NICHT auf Beschwerden von Anwohnern, sondern dient der Erfüllung des Lärmaktionsplanes.

Unser ausführlicher Bericht über die fraglichen Straßenabschnitte und die Begründungen:  http://rundblick-unna.de/tempo-30-auf-friedrich-ebert-klei-und-hansastrasse-koenigsborns-prachtallee-lauteste-strasse-unnas/

Folgebericht mit einem Statement der Stadt Unna: http://rundblick-unna.de/tempo-30-auf-hauptstrassen-kann-am-veto-von-land-und-kreis-scheitern-stadt-buerger-wurden-beteiligt/

 

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