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Stadt kann durch Hundezählung einige 100 Anmeldungen zusätzlich erwarten

Wenn sich der kreisweite Trend der vergangenen beiden Jahre fortsetzt, wird Unnas Stadtverwaltung durch die am Samstag beendete Hundebestandsaufnahme („Hundezählung“) einige 100 neu angemeldete Vierbeiner verbuchen können. Und damit auch entsprechend mehr Hundesteuer kassieren.
Denn Unna hat mit seiner „Schwarzhundeermittlung“ ja nicht das Rad neu erfunden: Eine ganze Reihe Städte im Kreisgebiet haben ihre Hundezähler bereits von Tür zu Tür geschickt und alle entsprechende Zusatzeinnahmen kassiert. Allerdings muss von dem Plus durch die zusätzliche Hundesteuer (in Unna 109 Euro pro Jahr für einen Einzelhund) noch die Provision für die privaten „Hundesteuersheriffs“ abgezogen werden. Diese bekommen wie berichtet pro nachgemeldetem Hund eine Prämie.
Bergkamen ließ im vergangenen Herbst und Winter die Fiffis in der Stadt ermitteln. Die Stadtverwaltung ging hier von etwas 15 Prozent nicht gemeldeten Hunden aus (die Verwaltungskollegen in Unna von 10 Prozent) – und tatsächlich wurden in der Nachbarstadt im Nordkreis mehr als 300 Tiere neu angemeldet. Das machte rund 30 000 Euro mehr für die Stadtkasse – abzüglich, wie erwähnt, die Prämien für die privaten Hundezähler.
2013 hatten unter anderem Holzwickede, Schwerte, Bönen und Lünen Hundebestandsermittlungen durchgeführt. Und in allen Fällen genügte die bloße Ankündigung, dass viele Hundebesitzer ihre Tiere nachmeldeten.
Hundezähler Ankündigung
Das spricht sich scheint´s herum. Die nächste Stadt, die heute ihre Hundezählung ankündigte, war Arnsberg. Dort geht´s am 18. August los. Wohlweislich nach den Sommerferien. Sonst ist ja kaum jemand zu Hause, wenn die „Sheriffs“ klingeln.

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