Rundblick-Unna » Spuckattacke, Kopfnuss, Drogen in der Socke – Polizeibekannter Dieb aus Unna rastet aus

Spuckattacke, Kopfnuss, Drogen in der Socke – Polizeibekannter Dieb aus Unna rastet aus

Mit Pöbeleien wie „Hurensöhne“ und „Motherfucker“ schmiss er um sich (gerichtet waren die Beleidigungen an zwei Bundespolizisten), er teilte Schläge aus und spuckte einem Beamten ins Gesicht… einen äußerst renitenten Kriminellen aus Unna hatte die Dortmunder Bahnhofspolizei  am Dienstagabend zu bändigen.

Nach Zeugenaussagen klaute der 18-jährige Algerier in einem Drogeriemarkt zunächst eine Flasche Wein. Als der Diebstahl aufflog, flüchtete der junge Mann aus dem Laden in Richtung Freitreppe. Dort rannte er Einsatzkräften der Bundespolizei in die Arme, die auf dem Vorplatz anlässlich des Ligaspiels BVB gegen Hamburg abgestellt waren.

Auf der Wache durchsuchten Polizisten den renitenten Mann, der sie fortwährend als „Hurensöhne“ und „Motherfucker“ beleidigte. Zudem griff er einen Beamten mit einem Kopfstoß an und verletzte den Attackierten; dann spuckte der Algerier dem Bundespolizisten noch ins Gesicht und schlug einem anderen mit der Faust gegen den Brustkorb.

Erst gefesselt konnte er schließlich durchsucht werden. Dabei fand sich in einer seiner beiden Socken eine geringe Menge Marihuana.

Da sich der äußerst aggressive 18-Jährige nicht beruhigte, kam er gefesselt und mit einem Spuckschutz ausgestattet ins Dortmunder Polizeigewahrsam.

Gegen den bereits wegen Körperverletzung und Diebstahl polizeibekannten Mann, der derzeit in Unna wohnt, wurde eine Strafverfahren wegen Diebstahls, Beleidigung, Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung und Widerstands eingeleitet.


Eisenkette

Dann gab es noch eine wüste Schlägerei mit einer Eisenkette heute früh am Hauptbahnhof: Ein betrunkener 34 jähriger Schläger prügelte gegen 2 Uhr früh mit einer massiven und schweren Kette auf einen 24-jährigen Essener ein. Laut Zeugen ohne erkennbaren Grund und unvermittelt. Der 24-Jährige wurde am Kopf, Oberkörper und an den Beinen verletzt.

Der polizeibekannte Gewalttäter aus Dortmund war mit 1,26 Promille alkoholisiert, zu seinem Motiv schwieg er sich aus. Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet. Das ebenfalls polizeibekannte Opfer (zahlreiche Diebstahlsdelikte) wollte sich selbstständig in ärztliche Behandlung begeben.

 

Kommentare (6)

  • Marcel Sch.

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    Wie war noch vor ein paar Tagen der Kommentar einer Userin hier bei rundblick-unna.de? „In den 70ern, 80ern und 90ern war es schlimmer als heute.“ …… Ja, ne, is´ klar! Wahrscheinlich war ich in diesen 30 Jahren weitab von TV und Rundfunk, ansonsten hätte ich diese „schlimmere Zeit“ sicherlich mitbekommen.

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  • fürst

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    Gerade mal 18 Jahre alt und wohl „benebelt“, da kann man ja wohl auch mal, an den Blödsinn aus eigener Jugend denkend, Verständnis aufbringen. Dies um so mehr, bedenkt man das schwere Schicksal des „Übeltäters“, nein, des jugendlich Verwirrten.

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  • frank

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    Ok…dann schick in wieder nach unna, in die stadt der courage? Dort finden sich bestimmt jugendliche die sich bespucken und schlagen lassen. Und eltern die spenden und böse wörter gegen menschen sagen, die sich besorgt über diese entwicklung äußern?!

    Oh maria voll der gnade.

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    • fürst

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      Frank, nett Deine mit „?“ versehenen Ansichten. Milde Ansichten und Formulierungen kommen gut an.
      Schluß mit der „Hetze“ per Gesetz, das Mundtotmacherei mit demokratischer Meinungsfreiheit vereinbar machen soll.
      Was mit einem Kessel, in dem es brodelt und der ohne Ventil ist, passiert, sollte aber schon bekannt sein.

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      • frank

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        Find ich auch. Schwer bürger zu finden die bei einem glas wein sich noch auf demokratischen smalltalk einlassen, ohne sofort dem gegenüber zu prangern?
        Am sonntag ist europa fest vorm rahthaus(jeden sonntag!) für Demokratie und gegen Rechtsradikalismus? Ein widerspruch in sich.interessant?
        vielleicht trifft man dort mal welche?
        Bis dann

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        • fürst

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          Seltsame „Demokratie“ und „Meinungsfreiheit“, wenn große Teile des Volks per Gesetz zu Wort-, Begriffs- und Formulierungsverzicht verdonnert und zur Denunziation bei Zuwiderhandlung aufgefordert werden. Was bleibt dann von der vielgepriesenen demokratischen Meinungsfreiheit? Bietet ein „normaler“ Sprachschatz eines Normalbürgers mit der schon im Kopf beginnenden Zensur da noch genug Möglichkeiten, beanstandungsfrei zu formulieren? Oder sollen nur noch linksindoktrinierte, studierte Sozialdemagogen die „Meinungsfreiheit“ nutzen können?

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