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Sprinter bei Crash auf B 236 komplett zerstört – Fahrer braucht nur ein Pflaster

„Da hatte jemand gleich mehrere Schutzengel“, beginnt die Polizei diese Zusammenfassung eines heftigen Crashs gestern Nachmittag auf der B 236. Gemeint ist ein 54-jähriger Sprinter-Fahrer aus den Niederlanden, der bei dem Unfall mit einer Schnittverletzung davon kam – obwohl sein Fahrzeug komplett demoliert und obendrein auseinandergerissen wurde, genügte zur Verarztung der Wunde ein Pflaster.

Der Mann war mit seinem Sprinter gegen 17 Uhr in Richtung Lünen unterwegs, auf dem rechten Fahrstreifen. Kurz hinter dem Tunnel Wambel kollidierte er aus bislang ungeklärter Ursache mit dem Lkw eines 49-jährigen Slowaken. Dieser hatte seinen Sattelzug zuvor wegen eines Problems auf den dortigen Seitenstreifen gelenkt. Der Aufprall war so heftig, dass der Sprinter nach links in die Mittelschutzplanke schleuderte und dort als Wrack  auf der Seite liegen blieb

Wie durch ein Wunder konnte sein Fahrer nur mit einer Schramme an der Hand den Blechhaufen selbständig verlassen.Die Schnittwunde konnte noch vor Ort behandelt werden – mit einem Pflaster.

Auf der B 236 kam es aufgrund des Unfalls für mehrere Stunden zu Verkehrsbehinderungen. Den entstandenen Sachschaden sc hätzt die Polizei auf rund 32.000 Euro. Unter anderem wurden auch zwei weitere Autos durch Trümmerteile leicht beschädigt.

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