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Sprachen und Gesundheit top: Unnaer lieben ihre Volkshochschule

Auf hohem Niveau stabil: Die Anmeldezahlen der Unnaer Volkshochschule entlocken VHS-Leiterin Rita Weißenberg mehr als ein zufriedenes Lächeln. Bestens angekommen ist die neue Diskussionsreihe „Brennpunkt“, eine weitere Debatte plant der Bildungsträger demnächst zur brenzligen Lage in der Urkaine. Insgesamt lieben die Unnaer ihre Volkshochschule quer durchs Angebotsprogramm; und allen Unkenrufen zum Trotz erzielt die VHS durch ihr Bildungsangebot durchaus auch Gewinne, ist also mitnichten ein bloßer Kostenverursacher. Und zwar bringen gerade diejenigen Kurse Geld ein – mehr Geld, als sie kosten -, die über das Pflichtangebot für Weiterbildung (welches das Land vorschreibt) hinaus reichen. Der Kostendeckungsgrad sämtlicher Angebote liegt laut Weißenberg bei 128 Prozent, womit die Kursteilnehmer neben dem Dozentenhonorar auch einen Teil der Verwaltungskosten mit abdecken.
2013 feierte die VHS ihr zweiterfolgreichstes Jahr nach fast zehn Jahren im Zentrum für Information und Bildung (ZIB): Sie zählte 9171 Teilnehmer, 120 mehr als noch im Vorjahr. Der Trend hat zum Start des ersten Semesters 2014 angehalten. Allein 732 VHS-Jünger meldeten sich für einen Sprachkurs an, das könnte gegenüber den Vorjahren ein neuer Rekord werden. Unangefochtenes Zugpferd bleibt im Volkshochschulprogramm der große Bereich Gesundheit, Fitness und Ernährung, aus dem sich in den letzten Jahren immer fast ein Drittel der Lernenden rekrutierte. Beliebt – mit steigender Tendenz – bleibt EDV, der unter anderem auch mit Kursen für Apple, Android und Blogging dienen kann.
(von Silvia Rinke)

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