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SPD verteidigt Tempo 30-Beschluss auf Unnas Hauptstraßen

Unnas SPD verteidigt den von ihr mitgetragenen Beschluss für die Umsetzung des Lärmaktionsplans mittels Tempo 30 auf Hauptstraßen. Auf der Fraktionshomepage schreibt Ratsherr Ralph Bürger dazu:

Ralph Bürger

„Die SPD-Fraktion hat das „Für und Wider“ von „Tempo 30“ auf Hauptverkehrsstraßen gründlich geprüft. Trotz fachlich fundierter Bedenken gilt diese Höchstgeschwindigkeit als sinnvolle Chance, Verkehrslärm zu vermindern.

Sie ist zudem billig, da nur neue Verkehrsschilder aufgestellt werden müssen. Da hunderte Anwohner betroffen sind, von denen sich viele per Eingabe beim Rat der Stadt beschwert haben, hat die SPD-Fraktion im Sinne der Anwohner entschieden.

Diese Entscheidung im Sinne des Umgebungslärmrechtes ist nicht unumstritten. Die Eigentümer von Land- und Kreisstraßen werden die Entscheidung des Rates nicht hinnehmen; das haben sie schon angekündigt. Ihre Richtlinien sehen „Tempo 30“ einfach nicht vor. Es kann somit zu juristischen Auseinandersetzungen kommen!

Wir Sozialdemokraten nehmen die Gesetze zum Schutze unserer Umwelt sehr ernst. Jeder Mensch hat ein grundgesetzlich verankertes Recht auf körperliche Unversehrheit. Das Umgebungslärmrecht auf Grundlage einer EU-Richtlinie setzt dieses Verfassungsrecht um in den Alltag, buchstäblich bis auf die Straße, oder die Bahn oder den Flughafen.

Verkehrslärm macht krank, Fluglärm macht krank. Lärm ist die Plage der Zivilisation des 20sten und 21sten Jahrhunderts. Die betroffenen Mitbürger erwarten von ihren gewählten Vertretern praktische Antworten.

Diese sind nicht immer bequem und werden den Verfechtern von „Tempo 50“ in diesem Falle sicherlich nicht gerecht.

Doch das Recht eines Fahrzeugführers, sein Gefährt unter beträchtlicher Lärmentwicklung durch die öffentlichen Straßen zu lenken, ist nur ein Gewohnheitsrecht und hat bekanntlich keinen Anspruch auf rechtlichen Schutz!

Wir alle sollten uns klar machen, dass „Tempo 30“ uns nur ein wenig mehr an Zeit kostet. Das ist ein annehmbarer Preis für den Komfort, den uns das eigene Auto ansonsten und auch weiterhin ermöglicht.“

Kommentare (46)

  • Ute

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    Im Sinne der Anwohner? 30 auf der Friedrich-Ebert-Straße ist definitiv als Anwohnerin nicht in meinem Sinne! Das es hier laut ist, wusste ich schon bevor ich hier Anliegerin wurde. Hat aber nichts mit der Geschwindigkeit zu tun, sondern mit der Verkehrsdichte. Aber diese wurde billigend von mir in Kauf genommen!

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  • Pia Grzegorczyk via Facebook

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    Ich kann mich dem nur anschließen. Ich sitze gerade in meiner Wohnung an der Friedrich-Ebert-Straße bei offenem Fenster. Ja, man hört Autos, aber nicht mehr als jeden Fußgänger, der sich laut unterhält. Und die anhaltenden Busse machen den meisten Lärm und nicht die Autos. Aber all das war schon hier, als ich eingezogen bin. Daher kein Grund sich zu beschweren. Ich fürchte mit Tempo 30 wird sich nicht viel ändern und die Autofahrer, die sich damit provoziert fühlen, werden weder umweltschonend noch lieb und brav fahren. Ich selbst habe auch wenig Lust mit Tempo 30 hier lang zu fahren.

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  • Markus Berghoff via Facebook

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    Mit 50 im 4. Gang oder 30 im ersten Gang… na ok im zweiten dann aber die Motordrehzahl ist dann die gleiche… also was ein Quatsch!!!! Und etwas mehr Zeit, wer hat denn noch Zeit?? Die Wege zur Arbeit werden immer länger und Zeitintensiver und die Nerven lassen dann nach 10 Stunden auch schonmal nach… und dann noch zum Lärm, wer an eine Bundesstraße oder andere Durchgangsstraßen zieht sollte wissen das es lauter als in den Bergen ist!! Leider kann nicht jeder auf dem Land leben und es gibt durchaus Menschen die es mögen in der Stadt zu wohnen… Es ist also wie immer, Politiker treffen Entscheidungen zu Dingen mit denen sie nicht Vertraut sind und ja auch eh keine Konsequenzen in Kauf nehmen müssen!! Das ist als ob ich als Busfahrer einem Herz Chirurg sage wie er am besten operiert…

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  • Margarethe Strathoff via Facebook

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    Herr Bürger muss es ja wissen. Am fahrenden Bürger vorbei….. Da hoffe ich auf den Sachverstand von Arnsberg. Macht euch mal den Spaß und fahrt die Strecke mal unter 30km/h bis zu Ikea. Das nenne ich fortschrittlich und vor allem im Sinne der Umwelt, aber altersgerecht für unsere immer älter werdende Gesellschaft. Alle Hauptstraßen und Anwohner werden begeistert sein.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Der gerade eingestellte Selbstversuch sei dir als Zweitlektüre empfohlen, Margarethe Strathoff. 😉 Das schaffste sogar hin und zurück knapp UNTER einer Stunde.

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    • Margarethe Strathoff via Facebook

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      Da sind wir uns aber sehr ähnlich. Genau das habe ich heute morgen um 8 Uhr ausprobiert. Lest mal. Also an Gefahrenstellen, Schulen, Kindergärten, Einkaufszentren, Altenheimen gar kein Thema und sogar gem StVO vorgeschrieben. Aber der Rest? Warum dann nicht auch noch die Hammerstr sowie unseren Verkehrsring? Auch hier wohnen Anwohner und Bürger. Was meint der Verkehrsexperte hierzu? 🤔😂

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Margarethe Strathoff , heute ist Sonntag, das gildet nicht :-))

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    • Margarethe Strathoff via Facebook

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      .. gemein. Ok, nicht repräsentativ, aber anstrengend. Bin meist im 2. Gang nur gefahren. Wollte keinen nerven. Aber alles komplett frei. Das muss ich aber zu Protokoll geben. Von wegen nur Stau. Alles schlief noch 😂☺️

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Vorschlag: Gegenversuch am nächsten Freitag um 16 Uhr. 😀 Oder Montag um 7 Uhr. :-))

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    • Margarethe Strathoff via Facebook

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      Gerne …🎉😘😘🤗🤗😂

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  • Margarethe Strathoff via Facebook

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    Martina…. lies mal. Mich wundert gar nichts mehr.

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  • Andree Napp via Facebook

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    Tja, mit Gewohnheitsrecht kennt sich die SPD aus. Ohne dieses würde sie schließlich nicht mehr existieren.
    Warum macht man aus den Straßen nicht generell Spielstraßen (7km/h). Der Lärm würde dann fast völlig verschwinden.
    *ironieoff*

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  • Marvin Benna via Facebook

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    Sehr gut, dann weiß ich ja schonmal wen ich nicht wählen möchte :)

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  • Martina Tsatsoulis via Facebook

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    Das hat auch noch gefehlt, das der sich zu Wort meldet! 50 ist nur ein Gewohnheitsrecht? Blödsinn!
    Frage mich manchmal in welchem Dorf der ,gute‘ Mann ausgebuddelt wurde🤔?

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  • Magdalena Müller via Facebook

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    Der Mann kennt sich aus. Er setzt sich ein und spricht sogar von Gewohnheitsrecht. Ich nenne es gesetzliche Vorschriften. Das sind schon Unterschiede. Will die SPD nun die Bürger bevormunden und bestimmen, was für wen gut oder schlecht ist? Herr Bürger sollte in das Europa Parlament übersiedeln.

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  • Heiko Blitz via Facebook

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    die SPD ist schon lange unwählbar

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  • Alexander Diecke

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    Genau so habe ich mir den Politiker vorgestellt, der hinter solchen Entscheidungen steckt. Lebt an der Realität vorbei. Ü60 Politiker die Ideale vertreten und engstirnig sind. Danke Ralph Bürger, bitte setzen Note 5. Und sowas kommt von der SPD unfassbar

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  • Thomas Joachim via Facebook

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    Auch die SPD möchte die nächste Wahl verlieren weil dann hat sie viel ruhe darüber nach zu denken 😂😂😂

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  • Jens Fabri via Facebook

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    Wer wählte diesen Typen in den Rat? Lächerlich!

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  • Jörg Grzesiak via Facebook

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    Komplette Weltfremdheit mit der Arroganz, Fehlentscheidungen nach Parteibuch und nicht nach Hirn zu beurteilen. Mir fehlen die Worte… Wann ist das Fass voll um diese Typen vom Hof zu jagen?

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  • Andreas K Marc S via Facebook

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    1 Gang mit 30 kommt gut

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  • Raphael Bolte via Facebook

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    Ebenfalls ein “ lächerlich “ von mir!

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  • Peter Murawski via Facebook

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    Dämlicher Gutmenschenbevormundungsmodus. Die SPD soll einpacken.

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  • Theo Vogt via Facebook

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    Unna sollte er einmal eine Vernünftige Verkehrs Politik schaffen es wurde Bisher immer gegen die Umwelt gearbeitet nicht für die Umwelt. Wenn man nur die Blöden Straßenverkehrs Führungen sieht dann graut es einen normalerweise gehören solche Leute vorm Kadi. Und jetzt setzen se noch einen drauf mit der 30siger Zone wie Bescheuert kann man nur sein.😡😡😡😡

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  • Tina SonJa via Facebook

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    Ali Karaca

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  • Armin Horstmann via Facebook

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    Die SPD ist spitze im prüfen sollten mal lieber ihre genossen prüfen und ab 30 alle verabschieden ist vom Vorteil ist billig und bringt Bewegung in den Apparat SPD

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  • Roy Droste via Facebook

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    Kann man wirklich nur hoffen das es juristisch angefechtet wird, ein absoluter Witz.. und leiser wird es dadurch bestimmt nicht, da auf den Straßen so schon kaum 50 gefahren werden kann.. eher lauter, weil es dann wohl öfter mal knallen wird, Tempo 30 ist im dichten Verkehr das dümmste was man machen konnte… einfach grandios dämlich die ganze Aktion…
    wenn die Straßen einfach mal dementsprechend in Stand gehalten würden, wäre der Lärm auch geringer …

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  • Peter Locke via Facebook

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    Unna wie es sing und lacht….hahahaha

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  • Walter Schlürscheid via Facebook

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    Im Zeugnis bei dem Herrn Bürger muß stehen. „er war stets bemüht – hat aber nichts erreicht“ Man sollte ihm nahelegen in Rente zu gehen und Leute arbeiten lassen die was von der Sache verstehen. Denn mit Tempo 30 auf der Fr.Ebert Str. reduzieren sie keinen Lärm.

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  • Joschi

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    Tempo 30 und als erstes wird dann dort gelasert….

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