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SPD vermeldet Ende der „Causa“ in 12 Zeilen

Kurz und bündig mit einer 12-Zeilen-Meldung schließt die SPD Fraktion Unna auf ihrer Homepage mit ihrer bisher größten Krise ab: Dem Kündigungsstreit mit der ehemaligen Fraktionsgeschäftsführerin Bärbel Risadelli.

„Die Causa ist zuende“, titelt die Fraktion in der Kurzmeldung vom 21. 6. (Prozesstermin am Landesarbeitsgericht Hamm) und fährt fort:

„Die lange und für alle Seiten belastende „Causa Risadelli“ ist beendet. Bärbel Risadelli nahm den richterlich vorgelegten Vergleichsvorschlag in der zweitinstanzlichen Verhandlung vor dem Landesarbeitsgericht an. Der sieht nun von, dass das Arbeitsverhältnis der früheren Fraktionsgeschäftsführerin der SPD endet fristgemäß. Die arbeitgebende SPD-Fraktion muss ihr eine Abfindung in Höhe von 6.500 € zahlen.
19 Monate nach der Kündigung der früheren Fraktionsgeschäftsführerin endet die andauernde gerichtliche Auseinandersetzung so doch noch relativ unspektakulär.“

Rundblick-Bericht vom Prozesstag

Kommentare (12)

  • Hanno

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    Ob die betreffenden Personen, die darin verwickelt waren, nun wissen, wie unwichtig sie ihrer Partei sind ?!?

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Es waren wohl jedenfalls vermutlich mehr Personen darin verwickelt, als diese Abschlussverkündigung Zeilen hat.

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  • Mike

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    Nur das Alles vermieden hätte werden können, aber dem König sein Königreich…

    Vielleicht findet er ja noch jemanden der Deutsch in der Schule hatte und eine fehlerfreie Mitteilung verfassen kann…

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Wir legen insofern Wert auf die Feststellung, dass wir die kurze Verkündigung wörtlich zitiert haben.

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  • Helmut Brune

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    Mich ärgert das immer noch. Wenn man bedenkt, welche Folgen die ganze Sache am Rande hatte. Eine Spaltung der SPD-Fraktion, eine Menge zutiefst Enttäuschter Mitglieder, die ihre Sache hingeworfen haben oder sogar aus der Partei ausgetreten sind. Die Folgen werden bei den kommenden Kommunalwahlen deutlich. Merke: Jemandem aus dem Militärdienst oder aus dem Polizeidienst, sollte man niemals einen wichtigen Posten in der Politik geben.

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    • Wunderlich

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      Was für ein Unfug.
      Erklär doch mal, was der Beruf damit zu tun hat?
      Und so groß erscheint mir die Spaltung nicht … die große Mehrheit steht doch offensichtlich hinter dem Vorsitzenden.

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      • Redaktion Rundblick-Unna.de

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        Das ist Fakt, Wunderlich, richtig.

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        • Wunderlich

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          Dann hat er doch wohl nicht viel falsch gemacht.

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          • Redaktion Rundblick-Unna.de

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            Aus Sicht der Faktionsmehrheit offensichtlich nicht, gewiss, Wunderlich.

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          • Hanno

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            Naja, wenn die auch durch ihn ausgelöste Causa Risadelli, die gesamte SPD runtergezogen hat und eine Spaltung (wenn auch nicht der Fraktion, aber der Ortsvereine) ausgelöst hat, dann kann man nicht behaupten, dass Herr König nicht viel falsch gemacht hat.
            Der Name König in Verbindung mit der SPD ist für Jahre beschädigt. Ich denke, wenn er wieder zur Wahl antritt, wird es einige Stimmen kosten. Vielleicht noch ein paar Parteiaustritte mehr…..

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            • Wunderlich

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              Hm,
              wer Auslöser dieser sogenannten Causa war, darüber gibt es wohl verschiedene Meinungen. “Mal eben“, also ohne Grund, wird die Entscheidung wohl eher nicht gefallen sein.
              Und da die große Mehrheit hinter ihm steht, kann man behaupten, dass er offensichtlich eine ganze Menge richtig gemacht hat.
              Dass es andere Meinungen gibt, ist da eher normal.
              Wie sich aber einige dieser Personen mit anderer Meinung aufgeführt haben … da ist peinlich nicht mal der richtige Ausdruck (was ja auch ein “Äffchenfoto“ beim Gerichtstermin zeigt).

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  • Benno

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    Ob in Berlin oder in der Provinz, wo finden wir noch ehrliche Politiker welche sich für das Volk einsetzen?
    Es geht doch nur darum : wie halte ich mein Pöstchen warm: diese Selbstherrlichkeit (KÖNIG) ist einfach nur widerlich !

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