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SPD Oberstadt beantragt 30 000 € Zuschuss fürs Bornekamp-Kinderbecken

Unnas einziges verbliebenes Freibad, das Bornekampbad („BB´chen“), benötigt dringend ein neues Kinderbecken; und die Badesaison ist bereits in Sicht. Weil aber 60 000 Euro Baukosten unmöglich allein durch den Trägerverein und Spenden zu stemmen sind, beantragt die SPD Oberstadt nun formell einen Zuschuss bei der Stadt: 30 000 €. 

In dem Antrag, der heute beim Bürgermeister einging, unterstreicht Unnas größter SPD-Ortsverein das herausragende Ehrenamts-Engagement des  Bürgervereins „Bornekampbad“ e.V. – sowie die unersetzliche Funktion des Bades: Es sei ein kostengünstiges, zentral gelegenes und sehr beliebtes Freizeitangebot auch für benachteiligte Kinder, Jugendliche und Familien aus Unna.

„Deswegen ist ein neues Nichtschwimmer-Kinderbecken dringend erforderlich.“

Bornekampbad Spende

Über eine großzügige Spende von „Inner Wheels“ freute sich der Bad-Verein vor zwei Wochen: Über 500 Euro gab der Verein aus dem Erlös seiner Weihnachtspäckchen-Aktion. Für den Neubau des Kinderbeckens ist jedoch zusätzliches Geld von der Stadt erforderlich.

Bereits seit geraumer Zeit bemühe sich der Bürgerverein um Unterstützung: bei der Sparkasse UnnaKamen, der Bürgerstiftung und anderen potenziellen Förderern. Bei zahlreichen Anlässen würden Spenden gesammelt. Bisher hätten diese aber nicht ausgereicht. Und da die Badesaison bereits vor der Tür steht, beantragt die SPD Oberstadt (im Einvernehmen mit dem Trägerverein des Bades und über die SPD-Ratsfraktion) einen städtischen Zuschuss „in angemessener Höhe von 30.000 €“. Diesen soll der Rat baldmöglichst beschließen, damit der Bau des Beckens zügig beginnen kann.

Ohne ein Klein-/Kinderbecken , dass den Sicherheitsstandards und Auflagen entspricht, kann das Bornekampbad seine wichtige Funktion für Familien und Kleinkinder nicht erfüllen, betont die Oberstadt-SPD. „Auf Dauer würde das Bad unattraktiv, vermutlich bald geschlossen. Und jahrzehntelanges, wohl kaum zu erneuerndes Engagement vieler Bürger, das der Stadt Unna erheblich geholfen hat, würde zunichte gemacht.“

Die Schließung kommunaler Freibädern in anderen Städten, Stadtteilen und Gemeinden habe die Freizeitmöglichkeiten von Familien enorm beschnitten, geben die Sozialdemokraten zu bedenken. Insbesondere würden die Lern- und Bewegungsräume von Kindern immer weiter eingeschränkt. „Die Eintrittspreise privatwirtschaftlicher Freizeitbäder mit Außenbereichen sind für viele benachteiligte Familien unerschwinglich – und gerade ihre Kinder sind im Sinne der Bewegung, Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheit dringend auf solche Angebote angewiesen.“

Maggie Strathoff Jessica Mense Bornekampbad

Privates „Sammelbüchsen“-Engagement: Maggie Strathoff (li., SPD/Badverein) und Jessica Mense vom Bornekampbad-Verein.

 

Kommentare (2)

  • Helmut Brune

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    Das muß doch irgendwie Machbar sein, für den Preis EINES etwas größeren Neuwagens.

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