Rundblick-Unna » SPD Lünern thematisiert geplatzte Stiftung – Öffentlicher Abend mit Kreistagsmitglied Kolar

SPD Lünern thematisiert geplatzte Stiftung – Öffentlicher Abend mit Kreistagsmitglied Kolar

Mit möglichen „Versäumnissen, Fehlern, aber auch begründeten Bedenken“ rund um die geplatzte Millionenstiftung für Haus Opherdicke (Freisendorfstiftung) will sich der SPD-Ortsverein Lünern befassen. Beim Neujahrsempfang am Sonntag kündigte der Vorsitzende Sebastian Schmidt eine entsprechende Veranstaltung mit Kreistagsmitglied Dirk Kolar aus Lünern an.
Man wolle sachlich an das Thema herangehen, betonte Schmidt. „Wir haben mmer versucht, die verschiedenen Standpunkte zu beleuchten. Um hier überhaupt für uns selber beurteilen zu können, hat sich unser Kreistagsmitglied Dirk dazu bereit erklärt, uns in unserer kommenden Sitzung Rede und Antwort zu stehen. Wir sind der festen Überzeugung, dass es wichtig ist, beide Seiten zu hören und sich nicht nur auf die Meinung Dritter zu verlassen.“
Dirk Kolar

Dirk Kolar, Mitglied der SPD im Kreistag Unna.

Die Sitzung am Dienstag, 31. 1., ab 19 Uhr imBesprechungsraum des Ludwig-Polscher-Hauses ist öffentlich und kann von jedem besucht werden.

Kommentare (11)

  • Hans Bergmann

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    Na, da darf man gespannt sein, wie er seine persönliche Abstimmung den Bürgern erklärt…..
    Wie konnte es soweit kommen, dass die „fähigen“ Groko Politiker gemeinsam ein Millionengeschenk ablehnten. Ja ablehnten ! Jeder Mensch hat ein Gespür dafür was nach solchen Verzögerungsspielchen am Ende herauskommt.
    Ich würde mich freuen, wenn der Landrat bei den Politikern im Kreistag, die Million einsammelt (durch Abzug von Fraktionsgeld und Entschädigung der Politiker), um den Schaden wieder gut zu machen.

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  • luenne

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    Ich höre die Ausreden jetzt schon …
    es waren die anderen Schuld
    mein Hund hat die Unterlagen gefressen :-)
    und und und

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  • Wierumer

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    Laber Rhabarber. Genauso könnte man sich zusammensetzten und darüber diskutieren ob die Welt wirklich eine Kugel ist. Ruhig stellen kritischer Kommentare oder auch einfach nur verarsche kann man das nennen. Ignoranz und unsensibles Verhalten gegenüber dem Spenderehepaar, Animosität gegenüber einer Person und Parteiinteressen über Gemeinwohl zieht sich wie ein roter Faden durch diesen Fall. Und das nicht nur bei der SPD die auf Grund des öffentlichen Drucks eine halbherzige und nicht ernst gemeinte Entschuldigung abgegeben hat sondern auch bei der CDU die das Scheitern immer noch Dritten zuschreibt. Dazu noch Unvermögen eines Landrates der auf Grund seiner Befugnisse sicher rechtzeitig die Kuh vom Eis hätte holen können.

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  • Tango

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    Also, jetzt bitte ich aber mal um etwas Realitätssinn, verehrte Damen und Herren!
    Muss es denn tatsächlich nochmal wiederholt werden, wer hier die Fraktionen von SPD und CDU im Kreistag Unna anführt? Ja, wirklich? Na gut, aber ein letztes Mal….

    Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag Unna ist Frau Brigitte Cziehso. Ja, genau die. Woher soll Frau Cziehso denn noch die Zeit für vernünftige Abwägungen in Stiftungsfragen nehmen? Die hat doch schon alle Hände voll zu tun in den Gremien, denen sie angehört:

    – Aufsichtsrat VBU
    – Aufsichtsrat WfG
    – Aufsichtsrat GWA
    – GWA Kleine Kommission
    – MVA Betreiber GmbH Gesellschafterversammlung
    – MVA Eigentümer GmbH Gesellschafterversammlung
    – AKU Gesellschafterversammlung
    – Regionalverband Ruhr – Verbandsversammlung
    – Regionalkonferenz Dortmund-Hamm-Kreis Unna
    – Landschaftsverband Westfalen-Lippe – Verbandsversammlung

    Und dazu kommen noch die Funktionen in ihrer Partei, der SPD.

    Also bitte, jetzt mal nicht unfair werden. Oder glauben Sie etwa, dass die Mühen durch die paar Tausend Euro Spesen, Sitzungsgelder (…oder wie auch immer diese Zahlungen „verniedlicht“ werden) die überragende Hingabe von Frau Cziehso aufwiegt?

    Und der Andere, ja dem geht es doch ganz genauso. Der Wilhelm Jasperneite hat auch wenig Zeit, sich sachgemäß mit dem Stiftungsthema zu beschäftigen. Der muss sich um Privatisierung von kommunalem Eigentum in Werne kümmern und hat ebenfalls zahlreiche Pöstchen, wo er sich Sitzungsgelder usw. abholen muss. Am liebsten schustert Herr Jasperneite seinem Arbeitgeber (….ob der ihm überhaupt noch Arbeit gibt?) Remondis etwas zu.

    Auch Wilhelm ist viel beschäftigt (..und das sind nur die Organe in privatwirtschaftlichen Unternehmen):

    – Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH – Aufsichtsrat
    – Entsorgungsbetriebe Essen GmbH – Aufsichtsrat
    – Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft Kreis Unna mbH – Aufsichtsrat
    – Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna mbH – Aufsichtsrat
    – Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH – Aufsichtsrat
    – MVA-Hamm Betreiber GmbH – Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat
    – Stadtwerke Werne GmbH – Gesellschafterversammlung
    – Wirtschaftsbetriebe Lünen GmbH – Aufsichtsrat
    – ENERVIE Südwestfalen Energie und Wasser AG – Kommunalbeirat

    Zudem hat er ja noch ein paar unbedeutende politische Funktionen:

    – CDU-Stadtverband Werne – Vorsitzender
    – CDU-Fraktion im Kreistag des Kreises Unna – Vorsitzender
    – KPV-Kreisverband Unna – Vorsitzender
    – CDU-Fraktion im Rat der Stadt Werne – Mitglied
    – CDU-Kreisverband Unna – Kreisvorstand, stellv. Schriftführer

    Liebe Bürgerinnen und Bürger,

    jetzt mal Hand auf’s Herz:

    HABT IHR DENN EIGENTLICH GAR KEINE BLASSEN SCHIMMER, WEN IHR DA IMMER WÄHLT????

    Mensch, macht doch mal die Augen auf! Im Kreis Unna hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus. Über diese Leute wundere ich mich überhaupt nicht mehr, also auch nicht über die völlig sinnfreie Entscheidung in der Stiftungsangelegenheit. Weder Cziehso noch Jasperneite interessiert es auch nur die Bohne, ob die Entscheidung gut für die Allgemeinheit ist oder nicht. Wer etwas anderes glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.

    Hier gibt es eigentlich nur eine Entscheidung für beide: Rücktritt von allen politischen Ämtern! Und damit kämen sie noch glimpflich davon.

    Und wollen wir wetten, dass genau das nicht passiert? Die kleben wie Pattex an ihren Stühlen, vielleicht sogar an ein und demselben. Politisch sind sie ohnehin nicht zu unterscheiden.

    Der Fairness halber muss man allerdings hinzufügen, dass die Mehrheit ihrer Fraktionsmitglieder auch keinen Deut besser ist. Sie wollen ja schließlich auch mal so werden wie ihre Vorsitzenden (oder sollte ich Vorbilder sagen?).

    Ist nun Manches klarer? Na bitte,geht doch!

    Viel Spaß beim Nachdenken!

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    • Silvia Rinke

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      … hui… herzlichen Dank für diesen umfassenden! Gedankenanstoß.

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  • Herbert

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    Also Tango, das ist ja mal wirklich eine Information! Das muss dem Bürger mal so richtig klar gemacht werden. Also Rundblick!!!! Hier plaudert ein echter Insider über die wahren Gründe des politischen Handelns unserer ach so überlasteten Politiker. Ich denke es gibt Geld für alle diese Tätigkeiter, oder?!

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    • Silvia Rinke

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      Ja, allerdings gibt es diese Gelder… wir schauen mal, wie wir mit dieser Insiderinformation weiter umgehen.

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    • Tango

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      Danke für die Blumen. Ich muss allerdings hinzufügen, dass sämtliche dieser (offiziellen) Information öffentlich zugängig für jedermann ist. Ich möchte daher kein „Insiderwissen“ für mich beanspruchen. Jedenfalls nicht, was die Angaben gem. §17 Korruptionsbekämpfungsgesetz angeht. Darüber hinaus könnte ich sicherlich noch mit interessanter Information aushelfen. Aber hilft es?

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      • Silvia Rinke

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        Ich urteile mal nüchtern und sage: Es wird nichts ändern. Ich danke trotzdem und werde diese Infos noch einmal in einem gesonderten Bericht darstellen.

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  • luenne

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    Tja das ist doch überall das Problem.
    Und das schlimmste ist wenn man guckt wo sie überall überwachen sollen sind sie dafür überhaupt qualifiziert ???

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  • Tango

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    @luenne

    Die Frage nach der Qualifikation ist sehr schnell beantwortet:

    NEIN, die allermeisten sind nicht im Entferntesten dafür qualifiziert! Darum geht es bei dem Pöstchengeschachere auch gar nicht. Es geht um Geld. Das beginnt schon bei den einfachsten Mandaten wir z.B. als Mitglied im Stadtrat. Man darf ja gar nicht erst die Ratsmitglieder fragen, was sie denn in einer Sitzung beschlossen haben. Von den meisten gibt es keine gescheite Antwort. Davon leben übrigens nicht zuletzt die Wortführer. Wenn die „anderen“ jetzt auch noch verstehen würden, was sie da machen, könnte das ja Konkurrenz für die Führungspositionen auf den Plan rufen. Und das ist nun wirklich nicht gewollt.

    Wenn sie sich einmal genauer umschauen, werden sie feststellen, dass zuweilen ganze Familien in den Räten sitzen bzw. Kommunalfunktionen bekleiden. Ist es das „Polit-Gen“ im Blut, dass dieser Familie dann gegebn ist? Handelt es sich um Erbhöfe? Nein, es geht auf simpelste Weise um Geld.

    Ich kann nur dazu aufrufen, sich die Zusammensetzung der Räte und teilw. auch der gehobenen Dienstfuntkionen in den Kommunen im Kreis Unna einmal sehr genau anzuschauen. Da entdecken sie zuweilen ganze Familienverbände (die übrigens nicht immer am gleichen Namen festzumachen und trotzdem vorhanden sind).

    Kreisfunktionäre der SPD spielen in den Parlamenten (Düsseldorf, Berlin) die „Oberlinken“ und zuhause machen sie eine äußerst konservative Politik. Man will sich halt alle „Optionen“ offen halten und weiß, mit welcher Haltung man wo punkten kann.

    Jetzt sollte ich aber wirklich aufhören….

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