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Sonderausstellung zum "Lebensprinzip" Licht

„Ich (im Dialog)“. Wie soll das funktionieren, wenn man nicht gerade schizophren ist? Dass es funktioniert und wie toll es aussieht, beweist Lichtkünstler Jan van Munster mit seinem Werk „Ich (Im Dialog)“ im Zentrum für Internationale Lichtkunst. Auf verschiedenen Ebenen eines Aufzugsschachts leuchtet das Wort „Ich“ in zehn Sprachen. In den Schacht blickt man durch eine Glasscheibe, die in den Boden eingelassen ist.

Eine neue Sonderausstellung rückt ab Dienstag, 13. Mai, zehn weitere Schöpfungen van Munsters in den Blickpunkt. Jede wurde dem Lichtkunstzentrum speziell angepasst und im Brauereikeller installiert. Eigenwillig und „speziell“ sind sie alle: So bildet der Niederländer mit dem Objekt „Brainwaves“ die grafische Darstellung seiner eigenen Gehirnaktivität ab, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurde.

Das Thema Energie beherrscht Jan van Munsters Bildhauerkunst seit den siebziger Jahren in breiten Facetten: So ist Licht für ihn kein rein physikalisches Phänomen, sondern all umfassendes Lebensprinzip. (sia)

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