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Solebad Werne: Kosten liegen im Plan und der Spatenstich verlief auch erfolgreich

Jetzt geht’s loooos! Und zwar so richtig. Gut zwei Jahre wurden durch eine Fehlplanung verschenkt. Für eine totale Fehlentscheidung hielten auch einige Protestler den Neubau, und machten am Dienstag mit Transparenten ihrem Ärger Luft. „Ihr habt unser Solebad zerstört“ und „Was gibt’s denn da zu feiern?“ prangerten die rund 20 Demonstranten an. Hubert Kramer (einer der Mitstreiter) berichtete uns: „Es gibt so einige Bürger, denen es nicht gefällt, dass alles neu gemacht wird.“

Bürgermeister Lothar Christ nahm die Protestaktion respektvoll entgegen, und lud die Bürger spontan ein, einen Termin auszumachen, bei der man die Diskussion noch einmal aufnehme.

So klärte er die Anwesenden auch erst einmal bezüglich der „Feier“ auf: „Der Spatenstich ist keine Feier, sondern das Signal, dass es mit dem Solebad jetzt so richtig los geht.“

Und dann ging es an die Spaten – fertig – los! Sicherheit geht vor. Daher griffen Verwaltungschef Christ, die Geschäftsführer des Bäderbetriebes, Frank Gründken und Frank Adamietz, Chefarchitekt Heinrich Brinkhus, Daniela Kersting vom Projektssteuerungsbüro Constrata, sowie der Ausschussvorsitzende Christian Schmid und SPD-Vertreter Ulrich Höltmann gut behütet zum Spaten.

Der Spatenstich war ein symbolischer Akt in Verbindung mit der anschließenden Sitzung des Bad-Betriebsausschusses im Cafe Sole. Daher war ja auch nicht groß feiern angesagt:“Wir wollen zeigen, dass es jetzt schnellen Schrittes voran geht“, so Christ.

Der symbolische Spatenstich ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum neuen Solebad in Werne! Denn die Abrissarbeiten des alten Bades sind abgeschlossen und das Erdbauunternehmen hat die Arbeit als Vorbereitung für den nächsten Bauabschnitt bereits aufgenommen, um die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten. Auf www.solebad-werne.de kann man als Laie vielleicht noch nicht all zu viel erkennen, und sich auch nur schwer vorstellen, dass es einmal so aussehen soll:


Auf dem Bild: Ansicht Solebad Werne, Blick in den Solebereich mit 560 m² großem Solebecken Foto: Solebad Werne

Aber es wird! Noch in diesem Monat beginnen die Fundament- und Rohbauarbeiten, damit vor Winterbeginn 2017/2018 das Gebäude geschlossen werden kann, um dann den Innenausbau voranzutreiben.

In der Sitzung des Betriebsausschusses Bad gab es nach dem Spatenstich ebenfalls gute Nachrichten. Die Ergebnisse aus dem zweiten Ausschreibungspaket sind so gut, dass Mehrkosten für eine notwendig gewordenen Anlage zur Regenwasserrückhaltung aufgefangen werden konnten.

Zeitlich und kostenmäßig liegt das Bad voll im Plan, wie Daniela Kersting als Projektcontrollerin vom begleitenden Büro Constrata dem Ausschuss mitteilte. Auch die Terminplanung bekam in ihren Ausführungen ein grünes Häkchen. Die Eröffnung des neuen Bades mit dem größten Soleangebot in der Region ist für das Frühjahr 2019 angesetzt.

Es geht also Schritt für Schritt weiter. Und im Mai/Juni 2017 können sich die Werner Bürger bei der Grundsteinlegung dann selbst ein Bild machen.

Wer nicht ganz so lange warten möchte, der kann täglich auf www.solebad-werne.de sehen, wie es auf der Baustelle weiter geht. Dort gibt es eine Vielzahl an Bildern, sowie Videos, dem Baustellentagebuch und natürlich auch einer Webcam.

Auf dem Bild: v.li. Ulrich Höltmann (Stellvertr. Bürgermeister), Christian Schmidt (Ausschussvorsitzender), Frank Adamietz (Betriebsleiter Bäderbetrieb), Daniela Kersting (Projektcontroller Constrata), Lothar Christ (Bürgermeister), Heinrich Brinkhus (Architekt Geising + Böker), Frank Gründken (Betriebsleiter Bäderbetrieb)

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