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Sohn (20) will Mutter vor Zug retten – und kommt selbst ums Leben

Er wollte seine Mutter vor einem heranrasenden Intercity retten – und kam dabei selbst ums Leben. Die Tragödie passierte am gestrigen Nachmittag im Wittener Hauptbahnhof.

Nach heutigen Polizeiberichten hatte sich die Mutter des jungen Mannes offenbar das Leben nehmen wollen. Sie begab sich mit dieser Absicht am Dienstagnachmittag ins Gleis und stand dort, als der Intercity zur Durchfahrt durch den Bahnhof herannahte.

Ihr Sohn sah das, sprang ebenfalls ins Gleis, um seiner Mutter das Leben zu retten – doch der Intercity war bereits zu nah herangefahren, so dass die Zugführerin nicht mehr rechtzeitig abbremsen konnte.

Die furchtbare Tragödie passierte: Der Zug erfasste beide, Mutter wie Sohn, und schleifte sie mehrere Meter mit. Der 20-Jährige starb noch an der Unglücksstelle. Die Mutter erlitt lebensgefährliche Verletzungen, sie liegt im Krankenhaus.

Im Bahnhof herrschte nach dem grauenhaften Unglück Ausnahmezustand. Notfallseelsorger kümmerten sich um die Lokführerin und um wartende Bahnpassagiere, die alles mit hatten ansehen müssen.

Kommentare (16)

  • Helmut Brune

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    Obwohl es ein tragisches Geschehen ist, ärgere ich mich auch an solchen Leuten.
    Ich kann mir vorstellen, daß jemand keinen Ausweg mehr sieht und sein Leben beenden will, das ist die eigene Wahl. Es ist aber Verantwortungslos, daß man dann Unbeteiligte da mit hinein zieht und denen einen Schock oder ein Trauma besorgt. Also, Lebensmüde, wenn ihr so etwas dann doch machen wollt, macht es da, wo keine anderen dabei sind. Zugführer sind auch nur normale Menschen, die ihrer Arbeit nachgehen. Sie verdienen es nicht, daß sie mit solchen harten Tatsachen konfrontiert werden.

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Er wird nicht dafür bezahlt, Schneider Bianca. 😉 Aber das „irgendwie“ stimmt irgendwie auch nur bedingt, oder?

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  • Schneider Bianca via Facebook

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    Meinte ich nicht böse..ist mir nur aufgefallen..weil ich von euch alles verfolge :-)

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    • Marion Mertens

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      Ich kann bestätigen, das Helmut nichts dafür bekommt. Er ist halt an Allem interessiert

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  • Heike Harnagel via Facebook

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    Mein Beileid :-(

    Wenn Helmut Brune irgendwann mal nicht mehr kommentiert wird was fehlen. Er ist für mich schon ein fester Bestandteil bei den Kommentaren.
    Daher….bitte noch lange weiter kommentieren lieber Helmut. :-)

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Das ist ein sehr netter Zuspruch, Heike Harnagel. Gewisse Kommentatoren (in der Häufigkeit vor allem unser HB) entwickeln sich schon zu einer Art Rundblick-Faktotum. Wir freuen uns einfach über jeden fairen Kommentar, ob von Dauer- oder Seltenschreibern.

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Das freut uns!! Ja, Helmut Brune ist ein Dauerleser und -kommentator der ersten Stunde… man könnte wirklich meinen, er bekäme es bezahlt. Nee, is nich so… 😉

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  • Ulrike Berckhoff via Facebook

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    Ist das traurig!!

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  • Marvin Re via Facebook

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    Das war der Sohn? Andere Zeitungen schreiben es war ein ganz normaler Mann der die Frau mit ihrem Kind gerettet hat.

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  • Jama To via Facebook

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    Es ist sehr traurig das solchen Sachen immer wieder vorkommen! Nicht nur traurig, sondern für alle Beteiligten sehr sehr schwer!
    Ich hab alle Rechte meine Leben zu zerstören! Aber ich habe keine Rechte Leben und somit auch ganzen Familien von Unbeteiligte zu zerstören!
    Nur noch schrecklich und traurig! Ich wünsche viel Kraft allen Die das noch ansehen und erleben müssten, und vor allem den Zugführer!

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  • Bluepearl Strand via Facebook

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    Furchtbar!

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  • Marion Mertens

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    Ich möchte nicht in der Haut der Mutter stecken, wenn sie durch kommt!

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  • Claudia Schulz via Facebook

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    oh mein Gott wie schrecklich … auch für die Mutter es tut mir sehr leid ;(

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