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Skater-Licht, Dart-Bike-Bahn – immer eins nach dem anderen und keine Wünsch-Dir-Was-Orgien

20 000 Euro würden Flutlichtmasten für den Skatepark Unna kosten. Foto: Maggie Strathoff

Bald können die Skater auf dem Skateplatz Hansastraße Unna länger Gas geben. Foto: Maggie Strathoff

Der unverhoffte Geldsegen durch den erfreulichen Jahres-Haushaltsabschluss 2013 – wie berichtet, wurden zusätzliche 28 000 Euro für die Jugend frei – soll zunächst den Skatern auf dem Skatepark an der Hansastraße zugute kommen und anschließend – je nach Möglichkeit und vor allem je nach Motivation der Jugendlichen selbst – weiteren Projekten. Step by step. „Immer eins nach dem anderen“, gibt SPD-Fraktionschef Michael Hoffmann die Devise aus, um keine Neiddebatten vom Zaun zu brechen und sich nicht in Wünsche-Orgien zu verzetteln.
Der Fraktionsvorsitzende plädierte im letzten Haupt- und Finanzausschuss dafür, zunächst der lebhaft genutzten BMX- und Skateboardbahn den Feinschliff zu verpassen, indem das zusätzlich benötigte Flutlicht installiert wird. Zumal Ratsfrau Margarethe Strathoff ja bereits Strompaten für das Projekt sucht.
Alle weiteren Wünsche wie zum Beispiel eine „Dirt-Bike-Bahn“ könne man in weiteren Schritten diskutieren, bittet Hoffmann um geordnetes Vorgehen. Eine Dirt-Bike-Bahn ist eine speziell modellierte Freifläche, die indes auch in Eigenleistung erstellt werden könnte, wie Beispiele aus Nachbarstädten wie z. B. Dortmund zeigen: Dort hat der ASC Aplerbeck eine solche Bahn in Vereinsregie erstellt. Mit entsprechender Mobilisierung der Jugendlichen kann sich die SPD daraus sogar ein schönes neues Projekt-Event vorstellen: in Teamarbeit von Verwaltung, Politik sowie der Jugend, die die Bahn ja schließlich nutzen soll.

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