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Sicherheitsgefühl der Bürger stärken: Sechs Neue für Unnas Ordnungsdienst

Sie sollen durch ihre Präsenz „das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger stärken“: Sechs neue Kräfte stocken den Ordnungsdienst der Kreisstadt Unna auf, drei Frauen und drei Männer. Alle sind über 50 Jahre. Ihre Beschäftigung ist auf zwei Jahre befristet.

Der Ordnungsdienst – nicht zu verwechseln mit dem Ordnungsamt – wurde 2008 eingerichtet. Sein Ziel: Präsenz im öffentlichen Raum zeigen, damit die Bürger das Gefühl bekommen: Hier bin ich sicher, hier passiert mir so schnell nichts. Anders als früher dürfen die Mitarbeiter dieses Dienstes – der formal dem Ordnungsamt zugeordnet ist – bei ordnungswidrigem Verhalten (z. B. Parkverstößen) direkt einschreiten. Hierzu wurden sie zunächst intern fortgebildet, bevor sie nun mit ihrer aktiven Arbeit auf Unnas Straßen beginnen.

Bei der Auswahl der neuen Mitarbeiter war es Stadtverwaltung und Werkstatt Unna wichtig, Über-50Jährige mit einer (Schwer-) Behinderung oder Gleichstellung einzustellen. „Wir wollen damit zeigen, dass das Lebensalter oder eine Behinderung kein Hinderungsgrund für eine berufliche Tätigkeit sind.“, erklärt Beigeordneter Uwe Kutter. Das Jobcenter Kreis Unna unterstützte zuvor das Auswahlverfahren, so dass je drei Frauen und  Männer eingestellt werden konnten; in Kooperation mit der Werkstatt im Kreis Unna und auf zwei Jahre befristet. Dies der Wermutstropfen. „Ich würde mich freuen, wenn weitere regionale Arbeitgeber dem Vorbild der Stadt Unna bzw. der Werkstatt folgen würden, Menschen mit Behinderung einzustellen“, erklärt Uwe Ringelsiep, Geschäftsführer des Jobcenters. Er weist in diesem Zusammenhang auf aktuelle Aktion „Suchen. Finden. Gewinnen! Inklusion in Aktion“ hin, die das Jobcenter Kreis Unna gemeinsam mit der Arbeitsagentur Hamm durchführt.

Kommentare (1)

  • Silvia Rinke

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    Gleich gemacht und die erwartete Antwort von der Stadt bekommen – Zitat: „Nr. 6 (= Dame Nr. 3…) war an dem Fototermin schlicht verhindert.“ 😉 Schön, so aufmerksame Leser zu haben. 😉

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