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Shitstorm nach Hundeabwrackprämie

Neue Rheinpresse berichtet über die Überholung der Stadt Dortmund und einer Lösung der CDU. Foto: Internet

Neue Rheinpresse berichtet über die Überholung der Stadt Dortmund und einer Lösung der CDU. Foto: Internet

Nicht alles, was im Internet steht, ist wahr. Etwa, dass das Dortmunder CDU-Ratsmitglied Arne Hüttemann eine Abwrackprämie für Hunde einführen möchte. Den Politiker gibt es nicht, auch seine Forderung ist erlogen, und die gesamte Nachrichtenseite Satire.

Aber: Tierfreunde sind schnell dabei, wenn es um Hund und Katze geht, der Macher der Satire-Seite mit dem seriösen Anstrich hat also genau ins Schwarze getroffen, Leidtragender im Netz ist dieses Mal die CDU Dortmund.

Wer ist eigentlich Arne Hüttemann (CDU Dortmund)

Übrigens, dass an der Geschichte nicht viel dran sein kann, steht fast schon auf der Startseite der Rheinpresse, die sich ganz unten versteckt als Satire-Seite outet. Und auch die anderen Texte erscheinen eher erlogen und erstunken.

Wer dem nicht ganz glaubt, sollte einfach mal Arne Hüttemann googlen. Ein Lokal-Politiker der nur zu dieser Abwrackprämie auftaucht, kann nicht existieren. Auch auf der Website der CDU-Dortmund findet sich Arne Hüttemann nicht. Die Stadt Dortmund hat übrigens eine Sitzverteilung der Ratsmitglieder veröffentlicht. Ohne Arne Hüttemann.

Das schreibt das Netz über die Abwrackprämie für Hunde

Und die Hundefreunde überschlagen sich auch schon, beschimpfen die CDU Dortmund etwa auf der Facebook-Seite der Partei:

Beschimpfungen auf Facebook. Foto: Facebook

Beschimpfungen auf Facebook. Foto: Facebook

Ebenso haben auch die Nutzer der Neuen Rheinpresse den Sinn einer Satire-Seite nicht ganz verstanden:

Auch die Nutzer der neuen Rheinpresse sind mit dem angeblichen  "Vorschlag" der CDU Dortmund nicht einverstanden. Foto: Neue Rheinpresse

Auch die Nutzer der neuen Rheinpresse sind mit dem angeblichen „Vorschlag“ der CDU Dortmund nicht einverstanden. Foto: Neue Rheinpresse

So sieht es auf der Facebook-Seite der neuen Rheinpresse aus:

Auch auf Twitter nehmen es einige ernst

 

 

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