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Selmer Karneval: Reichlich Alkohol floss, 16 Platzverweise wurden nötig – Handyraub

Beim Selm-Karneval sind am Samstag ca. 10.000 Schaulustige auf den Beinen gewesen, um dem Umzug über den traditionellen Marschweg durch bunt geschmückte Straßen beizuwohnen. Das berichtet die Polizei in einer kurzen Bilanz am heutigen Sonntagmorgen. Gegen 16:15 Uhr erreichte der Zug das Festzelt am Sandforter Weg, wo er sich auflöste. Die Verkehrsmaßnahmen wurden um 17:00 Uhr ohne besondere Störungen eingestellt. So weit, so problemfrei.

Bis zu 2.500 Karnevalisten feierten anschließend ausgelassen im Festzelt,  gegen 02:00 Uhr wurde der Schankbetrieb eingestellt. Bis dahin übertrieben es einige deutlich:

Zwecks Ausnüchterung und der Durchsetzung von Platzverweisen nahm die Polizei 4 Besucher in Gewahrsam, insgesamt sprach sie 16 Platzverweise aus. 3 Strafverfahren wurden eingeleitet, 2 wegen Körperverletzung, eins wegen Raub eines Handys: Der Besitzerin wurde das Gerät von einem bisher unbekannten Täter einfach aus der Hand gerissen.

Ein 17-jähriger Selmer schließlich wachte heute Morgen im Krankenhaus auf. Er war derart volltrunken, dass ihm am Eingangsbereich zum Festplatz ein Platzverweis ausgesprochen wurde – kaum hatte sich der Polizist jedoch von dem jungen Mann abgewandt,  schlug dieser mit den Fäusten auf den Beamten ein. Der 17-Jährige wurde zu Boden gerungen und fixiert, danach zur Wache Kamen verfrachtet. Doch aufgrund seiner massiven Alkoholisierung war 17 Jährige nicht haftfähig – ein Krankenwagen brachte ihn ins Krankenhaus.  Das fällige Strafverfahren ist eingeleitet.

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