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Security-Teams in S- und Regiobahnen dürfen – notfalls – auch zuschlagen

Jeweils 2 kräftige Männer, die Schlagstöcke, Pfefferspray und Handschellen dabei haben. Zur Sicherheit der Fahrkartenkontrolleure fahren in den S- und Regionalbahnen seit 8 Wochen Security-Teams mit. Sie tragen gelbe Warnwesten und sind mit Abwehrspray und Stöcken bewaffnet. Notfalls legen sie widerspenstige Kundschaft auch in Handschellen.

Insgesamt 6 Zweierteams sind im VRR-Bereich im Einsatz. Sie wurden von der DB ausgebildet und sollen vornehmlich die Zugbegleiter (bei Bedarf auch Reisende) gegen aggressive Fahrgäste schützen. Denn wie leider so oft berichtet, werden Kontrolleure immer öfter von Fahrgästen bepöbelt, beleidigt und zunehmend eben auch körperlich attackiert.

Allein in NRW zählte die Bahn im vorigen Jahr 450 Übergriffe auf ihre Mitarbeiter, 90  mehr als im Jahr davor, nennt der WDR eindrucksvoll abschreckende Zahlen.

Die neuen Sicherheitsteams sollen durch ihre bloße Präsenz abschreckend wirken und zunächst deeskalierend eingreifen. Erst wenn das nicht reicht, sollen sie handgreiflich werden. Sie dürfen, wenn es ein Notfall gebietet, spontan von ihrer Fahrstrecke abweichen und auf andere Züge umsteigen.

Der Pilotversuch des VRR dauert zunächst bis Februar 2018.

 

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Kommentare (7)

  • Helmut Brune

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    Ich kann mir vorstellen, daß das hilft. Es ist auf jeden Fall ein Zeichen dafür, daß die Bahn was tut.

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  • Redaktion Rundblick-Unna.de

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    Facebook-Kommentare:

    Oliver Gerke Die sitzen in der SBahn doch eh nur rum und lesen Zeitung. So zumindest meine Wahrnehmung in der S4. Das soll die gefühlte Sicherheit steigern.
    Zumindest in den Fahrte,n wo ich in der S4 bin, habe ich sowas noch nie für notwendig gesehen…

    Rundblick Unna Dann spricht das doch eigentlich fürs sichere Fahren in der S4, oder…?

    Swen Neufang Die Fahrscheine bitte oder es gibt aufs Maul 😂😂

    Rundblick Unna Ungefähr so… 😉 nee, sie sollen NOTFALLS zuschlagen dürfen, zuerst mal „deeskalieren“ – aber die Schmerzgrenze hängt wohl auch vom Temperament des jeweiligen Securitymans ab…

    Birgit Schmidt so manchmal fragt man sich wie weit müssen wir noch sinken,das dies nun auch notwendig wird,kann man nur sagen armes Deutschland,es geht weiter bergab,nirgends ist mehr *wer* sicher und warum? Die Antwort wissen wir alle

    Chrissy Westh …trauig das GANZE im allgemeinen. Aber immerhin besser – als gar nix tun

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  • Willy

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    Erstaunlich wie mehr Sicherheit gegen Gewalttäter sofort wieder ins Negative gerückt wird. Gibt’s von irgendeinem Verbrecher was auf die Klappe wird sich beschwert, weil kein anderer Fahrgast eingreift.
    Nun sind da einige Herren die durchgreifen dürfen und es wird gemotzt. Wer sich benimmt, ist bestimmt nicht das „Ziel“ dieser Herren. Ich, als einigermaßen stattliche Erscheinung, begrüße den Einsatz solcher Sicherheitsleute.
    Die Bahn hätte es sicher auch lieber, wenn das nicht nötig wäre, es kostet ja schließlich Geld.

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    • fürst

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      Nö, Willy, kostet nicht das Geld der Bahn. Die Mehrkosten werden bei der nächsten Fahrpreiserhöhung draufgeschlagen. Wir also zahlen.

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      • wunderlich

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        Sicherheit kostet eben, so ist das.
        Für umme gibt’s da nichts.

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  • Benjamin Wagner

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    Die machen nichts

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  • Redaktion Rundblick-Unna.de

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