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Security-Dienst in Notaufnahme des Lüner Klinikums: Personal zu oft beleidigt und bedroht

Beleidigungen, Beschimpfungen bis hin zur Androhung körperlicher Gewalt: Dem Klinikum Lünen reicht es jetzt. Es will sein Personal in der Notaufnahme künftig von einem Sicherheitsdienst schützen lassen. Das berichtet heute der WDR.Als Ursache für die Aggression sieht die Klinikum-Geschäftsführung die massive Überlastung der Notaufnahme: Immer mehr Patienten kämen nicht nur nachts und an Wochenenden, wenn die Arztpraxen geschlossen haben, sondern zunehmend auch in der Woche: Viele glauben, dass sie im Krankenhaus schneller und umfassender behandelt werden. Anderen ist es zum Hausarzt zu weit, oder dessen Wartezeiten sind einfach zu lang.

Die Idee des Lüner Hospitals ist nicht ganz neu. Im Johannes-Hospital Dortmund arbeitet seit einigen Monaten ein externer Sicherheitsdienst; seither soll das Personal erheblich weniger unter Beschimpfungen leiden. Schon die Anwesenheit der Wachleute schrecke unflätige Patienten offenbar ab.

Das höhere Sicherheitsgefühl der Mitarbeiter muss sich das Klinikum Lünen allerdings etwas kosten lassen: Im Raum steht ein hoher fünfstelliger Jahresbetrag.

 

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