Rundblick-Unna » Schwere Schlägerei und Messerstecherei in Lünen – Mordkommissionen ermitteln

Schwere Schlägerei und Messerstecherei in Lünen – Mordkommissionen ermitteln

Gleich wegen 2 Kapitaldelikten in Lünen ermitteln seit Samstagfrüh Mordkommissionen der Dortmunder Polizei: Am Freitagabend kam es auf einem Parkplatz eines Cafés zu einer Messerstecherei mit 2 lebengefährlich Verletzten, am frühen Samstagmorgen folgte in einem Tanzlokal in der Innenstadt eine schwere Schlägerei mit ebenfalls mehreren teils schwer Verletzten.

Wir konnten zu beiden Fällen am Samstagnachmittag kurz Rücksprache mit Staatsanwaltssprecher Henner Kruse halten (Bild unten).

SEK Drogenrazzia Henner Kruse

Die blutige Auseinandersetzung auf dem Parkplatz des „Café del Sol“ an der Lindenstraße ereignete sich gegen 21 Uhr. Der Hintergrund ist noch weitgehend unklar. Offenbar waren 5 Männer beteiligt, 3 blieben auf dem Parkplatz mit lebensbedrohlichen Verletzungen durch Messerstiche zurück, 2 flohen in einem Lieferwagen. Die 3 Schwerstverletzten sind laut Kruse alle türkisch stämmig, die beiden Flüchtigen wurden von Zeugen ähnlich beschrieben. Der Lieferwagen, in dem das Duo floh, hat ein niederländisches Kennzeichen.

Mittlerweile schwebt keiner der 3 Verletzten mehr in Lebensgefahr.

Am Samstagmorgen (1.4.) gegen 1.10 Uhr entwickelte sich in der (erst Mitte Januar eröffneten) „Esco-Bar“ an der Münsterstraße eine schwere Schlägerei. Die Mitteilung der Polizei und Staatsanwaltschaft nennt als Beteiligte „zwei Personengruppen“, was der Staatsanwaltssprecher im Gespräch mit unserer Redaktion näher erläutert: Der Streit entwickelte sich offenbar zwischen einer Gruppe nordafrikanischen und deutschen Besuchern.

Mehrere Beteiligte wurden bei der brutalen Prügelei teils erheblich verletzt, ein 30-jähriger Lüner befindet sich stationär im Krankenhaus. Zwei Männer nordafrikanischer Abstammung,  22 und 27 Jahre alt, konnten im Nahbereich unter dringendem Tatverdacht festgenommen werden.

In beiden Fällen wurden Mordkommissionen eingerichtet.

Update am Sonntagabend.

In einer gemeinsamen Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Dortmunder Polizei heißt es wörtlich:

Eine Gruppe Deutscher ist am Samstag, 01.04.2017, gegen 01.10 Uhr, von einer mehrköpfigen Gruppe Nordafrikaner in der Gaststätte Esco-Bar angegriffen worden. Die beiden vorläufig festgenommenen Beschuldigten, ein 27-jähriger und 22-jähriger Algerier, beide Asylsuchende in Deutschland, wurden heute um 17.00 Uhr dem Haftrichter vorgeführt. Es erging Haftbefehl wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung.“

Kommentare (12)

  • fürst

    |

    Daß in Fällen wie diesem, anders als noch vor einiger Zeit, noch kein Kommentar findet oder kaum Kommentare finden, führe ich auf die neuerliche Handhabung der Meinungs“freiheit“ zurück. Zunehmend empfinde ich ein „Klima der Angst“. Tolle Demokratie haben wir.

    Antworten

    • Redaktion Rundblick-Unna.de

      |

      Obiges kann zahlreiche Gründe haben. Es kann gerade heute 1. auch am Lokalderby liegen, 2. lässt Facebook nach einem Update am 27. 3. keine automatische Verlinkung der fb Kommentare mehr auf die Website zu und umgekehrt. 3. sollte, eigentlich, wer fair und sachlich kommentiert keine „Angst“ haben müssen, wenn das so ist, wäre es NICHT GUT.

      Antworten

      • fürst

        |

        Rundblick, ja, natürlich.
        Ich habe aber Grund zu der Annahme, daß auch die berichtete Ausspähung des RUNDBLICKS bereits einige (zwei sind mir bekannt) „mundtot“ gemacht hat.
        „Fair“ und „sachlich“ sind sehr dehnbare Begriffe. Die wenigsten Leser dürften schriftstellerische Begabung und Lust haben, vor einem Kommentar links-rot-grüne Empfindlichkeiten juristisch auszuloten

        Antworten

        • Redaktion Rundblick-Unna.de

          |

          Das ist richtig, Fürst, wir verstehen seither umso mehr Kommentatoren, die die Anonymität vorziehen. Gleichwohl mögen sich einzelne „mundtot“ machen lassen, unsere Leserzahl steigt währenddessen weiter. Das freut uns natürlich.

          Antworten

    • Dagobert

      |

      Diejenigen, die fair und sachlich kommentieren(oder berichten !), haben vor wenigen Tagen gelernt, dass es „Unterzeichner“ gibt, die
      1. Menschen mit anderer Meinung verfolgen
      2. diesen Andersdenkenden bewussten Schaden zufügen wollen und
      3. kein schlechtes Gewissen bei dieser Hetze haben.

      Und der Bürgermeister von Unna feiert mit diesen Hetzern den „Kampf gegen Rechts“ und gibt den Hetzern das Gefühl, alles richtig zu machen:
      http://www.un-politisch.de/2017/03/26/diskussion-in-unna-rechtsaussenparteien-vor-dem-landtagswahlkampf-nrw/
      JA, es ist NICHT GUT !

      Antworten

      • Redaktion Rundblick-Unna.de

        |

        Der Bürgermeister von Unna, Dagobert, hat sich sehr zutreffend, pointiert und gut von diesen Machenschaften abgegrenzt. Das zählt für uns. Veranstaltungen wie die von dir Verlinkte haben selbstverständlich weiterhin ihre Berechtigung – man kann sie begrüßen oder man kann sie kritisieren, kein Problem. Hauptsache, es geht FAIR zu.

        Antworten

      • Dagobert

        |

        Ich bin wirklich neugierig, ob der Bürgermeister bei dokumentierter Verfassungsfeindlichkeit irgendwelche Konsequenzen zieht( außer Reden schwingen).

        Warten wir einfach mal ab…….

        Antworten

        • fürst

          |

          Ja, Dagobert, warten wir einfach mal ab. Ich traue den (Schutz-) Behauptungen des Bürgermeisters nicht. Es wird bei seinen Worten bleiben.

          Antworten

  • mw 85

    |

    die willkommenen „Gäste „der Frau Merkel! Schnell weg mit der Frau.

    Antworten

  • Redaktion Rundblick-Unna.de

    |

    Hinweis: Der Bericht wurde am Sonntagabend aktualisiert.

    Antworten

  • fürst

    |

    Sollten das Deutsche in Algerien machen, würden sie ihr „blaues Wunder “ erleben.

    Antworten

    • Redaktion Rundblick-Unna.de

      |

      Da wir hier in Deutschland sind, gilt deutsches Gesetz für Deutsche wie Algerier. In Algerien gilt algerisches Gesetz für Algerier wie für Deutsche. So ist das.

      Antworten

Kommentieren