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Schwarzfahrer spuckt Bahnmitarbeiter mitten ins Gesicht

Wieder einmal ist am Dienstag ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn während seiner Arbeit bespuckt und beleidigt worden. „Immer wieder werden Bahnmitarbeiter Opfer von Anfeindungen und Gewalt“, stellt die Bundespolizeipressestelle nüchtern fest, so eben auch am Dienstagnachmittag wieder im RE 3 nach Dortmund.

Während einer Fahrkartenkontrolle konnte ein 28-jähriger Georgier keinen Fahrschein vorweisen. Deshalb sollte er den erhöhten Fahrpreis zahlen. Ohne Vorwarnung spuckte der Schwarzfahrer dem Bahnmitarbeiter auf Hose und Schuhe. „Zur Rede gestellt, reagierte der Mann erneut ähnlich eines Lamas – und spuckte dem Geschädigten direkt in das Gesicht“, beschreibt die Bundespolizei das widerliche Verhalten dieses Fahrgastes.

Der Zugbegleiter stellte unverzüglich Strafantrag bei der Bundespolizei. Diese wertet nun Videoaufnahmen aus. „Pech für den Mann!“, schreibt die Pressestelle mit unverhohlenem Triumph abschließend, „wegen der zuvor begangenen Schwarzfahrt sind seine Personalien bereits bekannt.“

Diese hat nun auch die Bundespolizei und leitete gegen ihn ein Verfahren wegen Erschleichen von Leistungen und Beleidigung ein.

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