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Schutzesel wacht: Unnas Wappentier trägt jetzt Engelsflügel

Andrea Agner und Katja Vogt, Schutzeselsekt KLEIN
Unnas Wappentier, der Esel, trägt jetzt zarte Engelsflügel; und aus seinem tiefenentspannten Lächeln lässt sich schließen, dass das himmlisch variierte Grautier durchaus auch einige Umdrehungen verträgt. Jedenfalls prangt es als „Schutzesel“ bereits unter anderem auf Sektflaschen.

Außerdem auf Bildern, Postkarten, Marmeladengläsern, liebevoll selbstgenähten und -gestickten Kulturbeuteln… Man bzw. frau muss halt einfach mal einen Einfall haben und machen. Ihren „Schutzesel“ wollen die Künstlerin Andrea Agner und „Refugio“-Inhaberin Katja Koch buchstäblich zur Marke machen. Einer Marke für Unna.

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„Schutzengel hat jeder“, meint Andrea Agner. Die freischaffende Künstlerin aus Fröndenberg-Altendorf ist mit dem Esel an sich wohl vertraut: Sie illustrierte die „Unnaer Geschichten“ des verstorbenen Journalisten Klaus Seifert, und zwar mit Eseln, naheliegend. „Esel kann aber irgendwie auch jeder“, überlegte sie sich. Also kreuzte sie kurzerhand den Unna-Esel mit dem Schutzengel – herausgekommen ist das zart geflügelte Schutzeselchen, das gleich zum Einstand den „Schutzeselsekt“ zur Marke machte. Dieser Schampus, geschmückt mit einem mild lächelnden Grautier mit Flügeln dran, fand via Facebook ausgerechnet an der Flügelstraße seinen ersten großen Fan: In der Passage neben Intersport Leiendecker betreibt Katja Vogt mit Christian Plischke zusammen seit neun Jahren das „Refugio“. Feinkost, Bistro, (künstlerische) Accessoires im lauschigen Ambiente sowie – tara – Vinothek. Wenn das nicht zusammenpasst. Es passte auf Anhieb, strahlen die beiden Frauen. „Die Chemie stimmt. Wir verstehen uns hervorragend!“ Daher kreierten die Gastronomin und die Künstlerin gleich mit glänzenden Augen weitere „Schutzesel“-Variationen. Schutzeselkarten… Schutzeselbilder, bunt und fröhlich; Schutzeselmarmelade, „natürlich selbst gekocht“, betont Andrea Agner. Nur für die herzallerliebst selbstgenähten und -bestickten Kulturbeutel mit Schutzesel-Emblem schwang die vielseitige Künstlerin nicht eigenhändig Nadel und Faden schwang: „Die hat meine Oma genäht“, verrrät sie. Allerlei rund um den Schutzesel wartet nun künstlerisch drapiert im „Refugio“ auf Bewunderer und natürlich eifrige Abnehmer. „Für den Sekt“, lacht das erfinderische Frauenduo, „gab´s schon Sammelbestellungen vom Autohaus.“ Damit ihr geflügeltes Langohr nicht den Abflug macht, ließen sie sich den „Schutzesel“ als Marke gleich schützen.

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