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Schürenfeld-Gegner sehen sich nach Informationsabend durch die Stadt bestätigt

Bisher weiterhin keine ansiedlungswilligen Firmen, dafür eine weitere Ampel an der B 233 und damit „ungelöste Verkehrsprobleme“. Nach der Informationsveranstaltung zum Schürenfeld am Dienstagabend im Feuerwehr-Gerätehaus Langschede  zeigte sich Andreas Hennemann, Vorsitzender der Fröndenberger Bürgerinitiative gegen das geplante Gewerbebiet nah der Unnaer Stadtgrenze, in den Erwartungen der BI bestätigt.

Eingeladen zu dem Info-Abend hatte die Freie Wählergemeinschaft (FWG) um ihren Vorsitzenden Matthias Büscher, die das Gewerbegebiet klar befürwortet. Als Vertreter der Stadt stellten Stadtkämmerer Günther Freck und Fachbereichsleiter Martin Kramme die Planungen vor.

Andreas Hennemann Tus Jahn

Andreas Hennemann (li.) am Auftakt-Wochenende der BI-Unterschriftenaktion am 13. Dezember auf dem Dellwiger Weihnachtsmarkt.

„Gute Informationsveranstaltung heute in Langschede“, teilte Andreas Hennemann seinen  persönlichen Eindruck auf der Facebookseite der Schürenfeld-Gegner mit. „Viel Unterstützung durch die Bevölkerung im Westen und viele kontroverse, aber faire Diskussionsbeiträge. Wenig Neuigkeiten.“

Hennemann hält für sich drei Punkte fest. „1. Es gibt nach wie vor keine ansiedlungswilligen Unternehmen. 2. Die von uns errechneten 85 € Kosten pro qm wurden vom Kämmerer bestätigt. 3. Verkehrsanbindung über eine „Lichtzeichenanlage“ sprich Ampel – und nicht, wie von uns für sinnvoll erachtet, einen Kreisverkehr. 4. Ungelöste Verkehrsprobleme an der B 233. 5. Gesamtverlust vor steuerlicher Betrachtung für die Stadt Fröndenberg lt. Kämmerer ca. 850.000 €.“

Am Freitag will sich die Bürgeriniative im Anschluss an ihre Arbeitskreise vertiefend mit der Nachbereitung des Abends beschäftigen. Die BI sammelt wie berichtet Unterschriften, um den Ratsbeschluss für die Ausweisung des Gewerbegebiets im Fröndenberger Westen – das direkt an ein Naturschutzgebiet grenzt – mittels eines Bürgerbegehrens zu kippen. Die Befürworter – als treibende Kraft die FWG – sehen im Schürenfeld eine Chance für Arbeitsplätze und den Zuzug von Neubürgern.

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