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„Schrottsammler“ stehlen hilfsbereiter Seniorin Goldschmuck

Zwei „Schrottsammler“  stahlen vor den Pfingstfeiertagen einer hilfsbereiten 83Jährigen wertvollen Goldschmuck. Sie nutzten dabei – nach der typischen schäbigen Trickbetrügermasche – skrupellos die Arglosigkeit und Gutherzigkeit der alten Dame aus.

Die Besucher klingelten vormittags an der Haustür in Hamm-Heessen und fragten nach Schrott. Die Seniorin ließ die unbekannten Männer tatsächlich ins Haus, um ihnen auf der Terrasse Schrottstücke zu übergeben.

Einmal in die Wohnung gelassen, entfaltenen die Besucher indes ihre kriminelle Energie: Zunächst fragten sie scheinbar harmlos: „Könnten wir auch Kleidung bekommen?“ Die hilfsbereite Seniorin suchte einige Stücke zusammen, gemeinsam mit den Männern. Diese fragten anschließend nach Schmuck. Die 83Jährige zeigte ihnen bereitwillig Modeschmuck – bemerkte aber nicht, dass sie im selben Moment bestohlen wurde: Die Unbekannten entwendeten eine Goldbrosche, zwei Goldringe und eine goldene Halskette.

Beschreibung: 45 bis 50 bzw. 50 bis 55 Jahre alt und 1,80 Meter groß. Der Jüngere hatte kurze schwarze Haare und ein südländisches Erscheinungsbild. Zu einer Jeans trug er ein blaues Oberteil. Der Ältere trug eine Brille und Dreitagebart. Neben einer blauen Hose hatte er noch ein blaues Shirt an. Beide Männer trugen Stoffhandschuhe.

Die Polizei warnt dringend davor, fremde Personen ins Haus zu lassen! Auch wenn man hilfsbereit sein möchte, sollte man Fremde immer vor geschlossener (!) Tür warten lassen.

Kommentare (4)

  • Helga Pszolka via Facebook

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    Niederträchtig!

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  • Helmut Brune

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    Die modernen Medien scheinen die älteren Leute nicht zu erreichen, sonst wären sie ja vorher gewarnt worden, daß sie solche Ganoven nicht ins Haus lassen sollten.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Helmut Brune, solche Warnungen stehen auch ständig in den „traditionellen“ Medien. Trotzdem sind leider viel zu viele Ältere zu leichtgläubig. :-/ So schäbig, Hilfsbereitschaft – und Einsamkeit! – derart auszunutzen.

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  • Susanne Appelstiel via Facebook

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