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Schlägerei in DO mit Messern, Ketten und Holzlatten nach „rechtsextremistischen Provokationen“

Provokationen eskalierten in einer wüsten Schlägerei, bei der unter anderem Messer, Ketten und Holzlatten zum Einsatz kamen. Auf der Rheinischen Straße in Dortmund sind in der Nacht zu Sonntag zwei Gruppen handfest aneinandergeraten. „Eine Gruppe ist der rechtsextremistischen Szene angehörig“, teilt die Polizei am heutigen Sonntag mit. Sie schreibt:  „Nach ersten Zeugenaussagen ging der Auseinandersetzung eine Provokation seitens der Rechtsextremisten gegenüber der hauptsächlich türkischstämmigen Gruppe voraus.“ Es folgten verbale Streitigkeiten, die in einer Schlägerei gipfelten, bei der beide Seiten u.a. Pfefferspray, Messer, Ketten und Holzlatten eingesetzt hätten, so die Polizei.

„Die zunächst 5 köpfige Gruppe aus der rechtsextremistischen Szene erhielt im Verlauf Unterstützung von ca. 10 weiteren Personen“, heißt es weiter in dem Polizeibericht. „Diese leisteten gegenüber den eingetroffenen Polizeibeamten massiven Widerstand und griffen sie gezielt an. Die Beamten setzten Pfefferspray und den Einsatzmehrzweckstock ein.“

Mehrere Angehörige der rechten Szene wurden in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen dauern an.

Anmerkung der Redaktion:

Die Darstellung des Geschehens ist dem Presseportal der Dortmunder Polizei entnommen. Andere Berichte im Netz behaupten, dass Rechte beim Wahlplaktieren von der Gegengruppe angepöbelt worden seien, dass es sich also genau umgekehrt abgespielt hätte. Wir waren nicht dabei, lassen die Darstellungen daher  so stehen.

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