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Runder Tisch zur Landesstelle Unna-Massen

MdL Hartmut Ganzke. Foto: SPD Unna

MdL Hartmut Ganzke. Foto: SPD Unna

Der Evangelische Kirchenkreis hat’s vorgeschlagen, Hartmut Ganzke hat’s weitergegeben, nun gibt es einen Runden Tisch zur Landesstelle Unna-Massen.

Der Landtagsabgeordnete von der SPD wandte sich an Landes-Innenminister Ralf Jäger, nachdem immer wieder Kritik an der Informationspolitik rund um die Aufnahmestelle in Unna-Massen laut wurde. Innenminister Jäger hat nun die Bezirksregierung in Arnsberg aufgefordert, eine Treffen mit Betroffenen aus Politik, Kirche, Anwohnern und mehr zu organisieren. Das erste Treffen soll bereits im Februar stattfinden, heißt es in der Pressemitteilung der SPD.

Diesen Austausch hält der heimische Abgeordnete unerlässlich für ein gutes Zusammenleben von Anwohnern und Flüchtlingen:

„Besonders das alltägliche Zusammenleben und die Zusammenarbeit der Anwohnerinnen und Anwohner, der Flüchtlinge sowie der vom Land beteiligten Institutionen bedingen einen Informationsaustausch vor Ort, für den deutlich verbindliche und transparente Formen gefunden werden sollten. Nur so kann aus meiner Sicht weiterhin ein gutes Miteinander vor Ort gelingen.“,

schrieb Ganzke an den Innenminister.

Ganzke greift Vorschlag des evangelischen Kirchenkreises auf

Als Lösung griff Ganzke einen Vorschlag des Evangelischen Kirchenkreises auf. Ein Beschluss der Kreissynode schlug einen Runden Tisch vor. An diesem sollen Vertreter des Bezirkspräsidiums, der Stadt Unna, des Flüchtlingsrates des Kreises Unna, der freien und kirchlichen Trägern und natürlich der Anwohner sitzen. Das Gremium soll die Zukunft der ehemaligen Landesstelle klären und die aktuelle Flüchtlingsunterbringung konstruktiv begleiten.

Innenminister Ralf Jäger begrüßt Entscheidung

In seinem Antwortschreiben sprach sich Minister Ralf Jäger ebenfalls für eine offene Gesprächskultur aus und begrüßte die Initiative von Ganzke ausdrücklich und hat die Bezirksregierung beauftragt, im Februar einen weit gefächerten Kreis von Betroffenen zu einem Gespräch einzuladen, um weiterhin um Verständnis und Unterstützung in der derzeitigen Situation beizutragen.

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