Rundblick-Unna » Ruhestörer stürzt sich mit Messer auf Polizisten – und wird erschossen

Ruhestörer stürzt sich mit Messer auf Polizisten – und wird erschossen

Immer wieder – und immer öfter – müssen sich Rettungskräfte und Polizisten im Einsatz gegen gewalttätige Übergriffe wehren. Allein gestern berichteten wir über 3 solcher Fälle, und in zwei Fällen konnten verletzte Polizeibeamte ihren Dienst nicht mehr fortsetzen.

http://rundblick-unna.de/tv-zu-laut-hack-euch-den-kopf-ab-am-ende-2-polizisten-dienstunfaehig/

Wenn Angreifer nicht nur Fäuste sprechen lassen, sondern mit Waffen auf Polizisten losgehen, wird es lebensgefährlich: „Warum schießen die nicht?!“, fragen regelmäßig verständnislose Kommentarschreiber bei solchen Berichten.

Ein Polizist in Altenessen hat das gestern Abend getan. Er zog seine Dienstwaffe und schoss. Der 22jährige Angreifer starb an Ort und Stelle.

Wir möchten diesen schlimmen Fall auf dem Hintergrund unserer vielen Berichte über Gewalt gegen Retter und Polizeibeamte wiedergeben, auch wenn wir dazu ein wenig weiter als sonst üblich „rundblicken“.

Gegen Mitternacht wurde die Essener Polizei zu einem Mehrfamilienhaus in Altenessen gerufen. Anwohner hatten sich über enorme Ruhestörungen beschwert. Was dann passierte, schildert die Essener Polizei in ihrem Pressebericht folgendermaßen:

„Während des Einsatzes kam es im Erdgeschossflur des Mehrparteienhauses zu einer Bedrohungssituation, in deren Verlauf ein Polizeibeamter seine Dienstwaffe gegen einen 22 Jahre alten Bewohner einsetzte. Der Mann hatte nach bisherigem Ermittlungsstand die Beamten unmittelbar nach dem Öffnen seiner Wohnungstür mit einem Messer bedroht. Auch nach mehrmaliger Aufforderung legte er es nicht weg und stürzte mit dem Messer in der Hand auf die Polizisten zu. Ein Beamter schoss daraufhin auf den Angreifer. Die Stichwaffe wurde sichergestellt. Trotz sofortiger Reanimation starb der 22-Jährige noch an der Einsatzörtlichkeit.“

Aus Gründen der Neutralität hat eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Düsseldorf die weiteren Ermittlungen übernommen.

Laut Bericht der BILD war der Angreifer ein junger Schwarzafrikaner.

Die Gewerkschaft der Polizei äußerte sich im WDR-Rundfunk nachdrücklich solidarisch mit dem Beamten. Schusswaffeneinsatz sei die Ultima Ratio, betonte er, sie sei das allerletzte Mittel, mit dem sich Polizisten gegen Angriffe zur Wehr setzten. In Fällen wie dem von Mittwochabend, wo der Angreifer praktisch stichbereit vor den Beamten gestanden hätte, stelle sich die Frage „warum nicht ins Bein schießen“, „wieso nicht kampfunschädlich machen“ für die betroffenen Beamten höchstens theoretisch. Binnen Sekundenbruchteilen müsse er in einer solchen Stresssituation Entscheidungen treffen, die über sein eigenes Leben entscheiden könnten.

 

Kommentare (14)

  • fürst

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    Angesichts zahlreicher gleichartiger Vorfälle , aus Gründen des Eigenschutzes sowie auf der Basis mir aus verschiedenen Medien bekannter Informationen, erachte ich den Schußwaffengebrauch mit Todesfolge als völlig in Ordnung. – Die Polizei sollte bei Widerstand öfter von der Schußwaffe Gebrauch machen und den dafür erforderlichen Rückhalt bekommen. Dann wird die Polizei sicher auch wieder mehr respektiert.

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  • Wielangenoch

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    Mir tut der Beamte leid der dazu genötigt wurde,halte wegen der Respektlosigkeit und untätig die Einzug gehalten hat aber nötig.Ich hoffe nicht ,das Stimmen laut werden aus der Politik,das diese nicht nötig gewesen wäre.Ansonsten können sie gerne mal tauschen.

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  • Rosier

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    Kann man nicht vielleicht erst mal versuchen, Täter „Kampf unfähig “ „schießen? In arme oder Beine? Kenne mich aber rechtlich nicht aus

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Im Text ist dazu eine Anmerkung der Polizeigewerkschaft erwähnt.

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    • Dagobert

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      Selbst für einen gut trainierten Schützen ist es extrem schwierig, unter Stress ein bewegtes Ziel zu treffen. Wenn der Polizist mit den ersten Schüssen keine „Stoppwirkung“ erzielt hätte, hätte er (oder jemand anderes) ein Messer im Bauch gehabt.
      Ich bin froh und dankbar, dass es Polizisten gibt, die uns vor solchen Gewalttätern schützen und ihre Leben dabei riskieren.
      Wir alle sollten uns solidarisch mit dem Polizisten erklären.

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  • Helmut Brune

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    Wenn man sich in die Situation hineindenkt, kann man das Handels des Polizisten durchaus Verstehen. Es ist dann sein Leben gegen meins. Schließlich ist es der Angreifer, der den Polizisten zu diesem Handeln zwang.

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  • Redaktion Rundblick-Unna.de

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  • Werner Maag

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    Hoffentlich spricht es sich rum, dass jemand der die Polizei mit einem Messer angreift, erschossen wird!

    Jetzt werden wieder Linksgrüne unter ihrem Stein hervorkriechen und der Polizei Rassismus und kaltblütigen Mord vorwerfen. Sie basteln sich eine passende Story wie liebenswert und benachteiligt, ja gesellschaftliche ausgegrenzt der Messerangreifer war, ja dass es an uns, „der Gesellschaft“ liegt, dass der arme Kerl ein Messer zog und ähnlichen Mumpitz. Wäre der Beamte im Dienst erstochen worden, es hätte sie herzlich wenig gekratzt, kein Mitgefühl mit den Angehörigen, keine Solidarität! Ich finde es gut, dass die Polizei sich konsequent selber schützt. Wie gefährlich ein Angreifer mit Messer für einen Polizisten werden kann zeigt dieser Videoclip.

    https://youtu.be/js0haocH4-o?t=86

    Ist der Angreifer nicht weit weg, reicht die Zeit noch nicht mal aus, die Waffe zu ziehen. Der einzige Weg ist hier dem Angreifer mit gezogener Waffe zu begegnen. Selbst dann ist es noch eine heikle Situation, wo nicht viel Zeit zum reagieren bleibt!

    Eigentlich sollte ein Freispruch für den Polizisten nur eine reine Formsache sein. Aber bei den heutigen Richtern, die Schläger, Vergewaltiger und Treppentreter gleich wieder laufen lassen?

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    • fürst

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      Werner Maag, Sie sagen es!

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    • Christian Bullenda

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      Sehr geehrter Herr Maag,
      Die LinksGrünen kommen unter keinem Stein hervor. Und sie unterstützen die Durchsetzung der bürgerlichen Grundordnung. Kein Grüner würde eine Verletzung eines Beamten im Dienst aus welchen Gründen auch immer gutheißen. Und wenn der Polzist in einer Notsituation sein Leben oder das eines anderen schützen musste dann wird das von ihnen angesprochene Untersuchungsergebnis sicherlich zu einem Freispruch führen. Trotz der angeblich zu weichen Richterentscheidungen. Trotzdem darf man auch über den Täter und das spätere Opfer nachdenken. Und ja, eventuell hat er in seiner Sozialisation Polizeikräfte an irgendwelchen Orten auf der Erde nicht als den Freund und Helfer wahrgenommen wie wir das hier in Deutschland glücklicherweise tun können. Tragisch ist ein solcher Vorfall für beide Seiten, denn neben der Trauer der Hinterbliebenen kommt die psychologische Belastung der Polizisten durch solche Geschehnisse hinzu.

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      • Dagobert

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        Danke für diese Lobrede auf Linksgrün, Christina Bullenda
        Ich freue mich, wenn Linksgrün unsere bürgerliche Grundordnung unterstützt.
        Wenn jetzt noch Linksgrün dafür kämpfen würde, dass messerschwingende Flüchtlinge, die Polizisten angreifen, konsequent abgeschoben würden oder gar nicht erst ins Land kommen können, würde ich eventuell sogar Linksgrün wählen.
        Fest versprochen.

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      • Redaktion Rundblick-Unna.de

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        Eine Antwort auf Facebook dazu:

        Udo Krone
        Tragisch ist hier nur das Sie was von Sozialisation faseln, tragisch ist auch das ich solche Vorfälle in der Presse eigentlich zu 95% nur noch von zugereisten aus irgendwelchen Orten auf der Erde höre. Tragisch ist ebenfalls das Sie über den Täter nachdenken wollen. Das einzige was wirklich tragisch ist, das ein Polizist mit einem Messer angegriffen wird, im Dienst um sein Leben fürchten muss und um dieses zu schützen zur Waffe greifen muss um den Angreifer zu erschiessen!

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      • XXXX

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        „Kein Grüner würde eine Verletzung eines Beamten im Dienst aus welchen Gründen auch immer gutheißen.“

        …außer vielleicht einem Steine werfenden Ex-Aussenminister.

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  • Redaktion Rundblick-Unna.de

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    Kommentare, die auf unserer Facebookseite einliefen:

    Markus Berghoff Für den Beamten tut es mir leid weil er jetzt damit klar kommen muß und sich viele Fragen gefallen lassen muß… der Angreifer!? Nun gut wenn ich mit einem Messer auf die Polizei los gehe und nicht nur Singen und Klatschen in der Schule hatte sollte ich mir ausrechnen können das dieses Verhalten auch auf Gegenwehr stoßen kann… daher hält sich mein Mitleid in Grenzen

    Daniel J. Eggenstein Und in den nächsten Tagen halten die typischen Politiker wieder ihr Gesicht in die Kamera und fragen „hätte man den Angreifer nicht nur angriffsunfähig schießen können“ usw. Einfach lächerlich wenn jemand mit dem Messer auf einen zu läuft und man noch 2-3 Sekunden Zeit hat überhaupt zu reagieren. Gerade die Politik sollte geschlossen hinter ihren Beamten stehen. (Solange diese rechtlich sauber gehandelt haben).

    Andreas Rosier Diese besagten Parteien würden erst gar kein schießen erlauben.
    Ich finde es schwer zu entscheiden, ob man anschießt oder erschießt. Die Sicherheit des Polizisten geht absolut vor

    Daniel J. Eggenstein Ich bin Polizist und kann ihn sagen, dass sich diese Frage unter 10m Abstand gar nicht stellt. Unter 10m kriegt man gerade mal die Waffe gezogen und kann evtl schießen. Ergo schießt man dorthin wo man am sichersten trifft. Und das ist der Oberkörper. Man hat einfach keine Zeit für einen gezielten Schuss. Und wenn der Täter, selbst wenn er mit einem Messer bewaffnet ist, sich nicht bewegt und demnach nicht die Polizisten oder unbeteiligte angreift, ist ein Schusswaffengebrauch nicht gerechtfertigt.

    Dietmar Wald Vollkommen richtig. Soll die Polizei sich abstechen lassen? Traurig ist es nur das sich der Polizist jetzt verantworten muss. Unsere Politiker sollten mal die Gesetze ändern. Soll man sich abstechen lassen? War alles richtig. Ich frage mich sowieso warum muss man einen kleinen Waffenschein beantragen und die Ausländer haben hier scharfe Waffen. Was passiert mit denen? Sozialstunden oder was?

    Bernd See Wer geht den auch mit ein Messer zur Schießerei…. Der Typ, hätte er es geschafft zu zu stechen, dann hätte er bestimmt nicht den Beamten ins bein gestochen. Der Beamte hat auch nur ein leben. Und da unsere Beamten noch keine Tesa Waffen haben, hat er richtig gehandelt.

    Dietmar Korell Anderswo wäre schon geschossen worden wenn er das Messer nur in die Hand genommen hätte. Hier kam der Täter auch noch auf die Beamten zu. Treffer, versenkt! Und weiter gehts

    Christiane Schunk Wäre der Typ nicht mit dem Messer auf den Beamten los wäre er jetzt noch am Leben. Also, er alleine hat Schuld.

    Christina Boelke Er hat alles richtig gemacht.

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