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RSV Unna: Platz drei und WM-Quali für Franzi Koch

Der Erfolg beim RSV Unna reißt nicht ab – Franzi Koch schafft auf Anhieb die WM-Qualifikation.

Froh und glücklich war Franzi nach ihrem ersten Rennen im Juniorinnen Weltcup um die Gold-Trophy in Bad Säckingen. Ein Platz unter den besten zehn Sportlerinnen war ihr Ziel. Dieses Ziel hat sie mit einer grandiosen Leistung weit überboten.

Obwohl sie erst aus der vierten Startreihe als Zweiundzwanzigste ins Rennen ging, schaffte sie es schon nach der Hälfte des Rennens bis auf Platz 5 vorzufahren. An der Spitzte hatten sich die Dänin Bohe und die Französin Lecombe abgesetzt und machten den Sieg unter sich aus. Franzi kämpfte weiter und schaffte es mit einer tollen Verfolgungsfahrt bis auf den 3. Podiumsplatz vorzufahren.

«Mit Platz drei habe ich nicht gerechnet», bekannte Franziska Koch. «Jetzt bin ich froh, dass ich die WM-Norm schon geschafft habe.» Nach dem Rennen ging es weiter nach Freiburg, hier wird sich die Nationalmannschaft auf ein weiteres Weltcup-Rennen Ende April in Österreich vorbereiten. Über Ostern startet sie bei zwei schweren Straßenrennen in Baden Württemberg.

Jon Knolle mit großem Pech bei Paris-Roubaix.

Radsportler Jon Knolle kann sich jetzt eine Vorstellung von der Hölle des Nordens machen. Für viele Rad-Profis ist Paris-Roubaix das schwerste Eintagesrennen im Radsport.

Mit der Deutschen Junioren Nationalmannschaft startete der erst 17 jährige Unnaer bei dieser schweren Prüfung im Junioren Nationen-Cup (Weltcup der Junioren). Nach 70 von 120 km begann für ihn das Pech: Zuerst riss eine Speiche im Hinterrad, das Rad schliff – erst 10 km weiter erhielt er einen Ersatzreifen. Er schaffte wieder den Anschluss an das Feld, als auf dem nächsten Kopfsteinpflasterstück ein Reifen platzte. Lange musste er auf Ersatz warten. Gleich zwei weitere Reifenschäden kurz hintereinander warfen ihn weit zurück.

Da die Profis auf der gleichen Strecke hinter den Junioren fuhren, wurden die Pechvögel in den Besenwagen eingeladen. 70 der 140 Starter kam bei dieser Materialschlacht nicht ins Ziel.

Doch der Pechvogel bleibt positiv: „Ich habe bei diesem Rennen trotzdem viel gelernt“, so von Jon im Ziel.

 

Das Bild zeigt Franzi Koch im Nationaltrikot (rechts) mit der dänischen Siegerin Bohe und der Französin Lecombe auf dem zweiten Platz.

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