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Rollender Schrott auf A2: Mercedestüren mit Bauschaum fixiert – „gegen Diebstähle“

Schon mal einen Mercedes mit Bauschaum und Metallwinkeln repariert, ganz klassisch aus dem Baumarkt? Staunende Autobahnpolizisten erblickten heute dergestalt rollenden Schrott auf der A2. Und zogen die rollende Zeitbombe schleunigst aus dem Verkehr.

Gegen 14.30 Uhr kontrollierten sie den „Wagen“ am Rastplatz Rhynern (Fahrtrichtung Hannover). Ganz schlecht direkt: Der Führerschein des 25-jährigen Fahrers aus Polen war längst zur Sicherstellung ausgeschrieben – zwecks Durchsetzung eines Fahrverbots. Und dann – schier haarsträubende Mängel am Wagen, „schon auf den ersten Blick kaum noch an einer Hand abzuzählen“, macht sich die Polizei fassungslos Luft:

„Da wären zunächst die Türen auf der linken Fahrzeugseite, die der Mann mit Bauschaum und Metallwinkeln fixiert hatte. Sie ließen sich nicht mehr öffnen. Diebstähle wolle er damit verhindern, gab der Fahrer in seiner ersten Aussage an. Da wären zudem die fast komplett durchgerosteten Teile der Karosserie. Da wäre der Schalthebel, der sich aus der Mittelkonsole gelöst hatte. Zusätzlich löste sich der Unterboden des Autos, die Reifen der Hinterachse wiesen keine ausreichende Profiltiefe mehr auf und die der Vorderachse waren mit Spikes versehen.“

Wirklich einsichtig zeigte sich der Fahrer nicht. Dies konnte die Beamten jedoch nicht daran hindern, sowohl den Führerschein als auch das Gefährt sicher zu stellen. Der Pkw soll nun von einem Gutachter in Augenschein genommen werden.

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