Rundblick-Unna » Rohe Gewalt gegen Gehbehinderten (62) und Zivilbeamten: Opfer auf dem Boden liegend brutal vor den Kopf getreten

Rohe Gewalt gegen Gehbehinderten (62) und Zivilbeamten: Opfer auf dem Boden liegend brutal vor den Kopf getreten

Zwei Straftaten von erschreckender Brutalität passierten gestern Abend und heute früh in der Dortmunder City. Ein 28jähriger Zivilbeamter der Polizei wurde nach bei der Verfolgung eines mutmaßlichen Drogenkriminellen auf dem Boden liegend so schwer vor den Kopf getreten, dass er bis auf Weiteres dienstunfähig ist. Ebenfalls mit brutalen Kopftritten wurde ein 62Jähriger Gehbehinderter traktiert, den ein Unbekannter früh um 3 Uhr vor seiner Wohnung zu Boden riss und ihm seine Geldbörse raubte. Beide Opfer erlitten teils schwere Verletzungen. Der ältere Mann liegt im Krankenhaus.

Der Raubüberfall auf den Gehbehinderten passierte im Kaiserstraßenviertel in der östlichen Innenstadt: Genau hier wurde vor zwei Tagen um ein Haar eine 16Jährige vergewaltigt – ein beherzter Retter schlug ihn in die Flucht, die Kripo fahndet seither nach dem Täter wie dem Retter.

Bei dem Raubüberfall heute früh war der 62Jährige gerade dabei, vor seiner Wohnung in sein Auto zu steigen. In dem Moment, als er seine Gehhilfe auf die Rückbank legen wollte, riss ihn eine Person von hinten zu Boden. Der brutale Täter trat dann mehrfach gegen den Kopf seines wehrlosen Opfers und flüchtete mit der erbeuteten Geldbörse zu Fuß.

Nach ersten Zeugenangaben wird der Täter als klein beschrieben und trug bei dem Überfall ein schwarzes Oberteil mit hochgezogener Kapuze.

Auch gegen den Zivilpolizisten gestern Abend in der Nordstadt ging der flüchtige Täter mit roher Gewalt vor. Zusammen mit einem Kollegen wollte der Beamte gegen 20.15 Uhr im Rahmen der Drogenkriminalitätsbekämpfung  zwei verdächtige Männer kontrollieren. Als die Beamten die beiden ansprachen, rannten diese sofort davon – in entgegengesetzte Richtungen. Den einen der beiden Flüchtenden konnte der verfolgende Beamten  nach kurzem Verfolgungsspurt zunächst überwältigen. Im darauf folgenden Handgemenge stürzte er jedoch zu Boden; und der Flüchtende packte daraufhin den Kopf des Beamten und schlug ihn brutal auf den Asphalt. Durch die Benommenheit des Beamten konnte der 28-Jährige erneut flüchten, wurde jedoch nach einem weiteren Verfolgungsspringt vom Kollegen des verletzten Beamten dingfest gemacht.

Der Täter kommt aus Dortmund. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

Kommentieren