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Rinderwahnsinn im Großstadtrevier: Sieben Rindviecher halten Polizei acht Stunden auf Trab

„Rinder-Wahnsinn“ titelte die Dortmunder Polizei diese aktuelle Abendmitteilung. Denn einen solchen Einsatz erleben auch – oder gerade – Großstadt-Cops nicht alle Tage. Sieben Rinder mit einem ausgeprägten Freiheitsdrang hielten Beamte im Dortmunder Süden heute acht Stunden auf Trab – also den kompletten Arbeitstag lang. Wir geben einfach die Mitteilung der Polizeipressestelle Dortmund wieder, sie ist so nett geschrieben…

„Gegen 8.44 Uhr wurden die Beamten verständigt. Von einem Hof seien Rinder ausgebüchst. Zeitgleich meldeten sich Anwohner, die die Tiere auf Straßen – und in Gärten (…!) – gesichtet hatten.

Sieben Paarhufer waren es an der Zahl, die sich von nun an eine abwechslungsreiche Verfolgungsjagd mit Beamten und Mitarbeitern des Hofes lieferten. Diese führte sie unter anderem quer über einen Schulhof. Beim Versuch, die Ausbrecher wieder zurück nach Hause zu führen, separierte sich die Gruppe schließlich auch noch und machte den zweibeinigen Verfolgern zusätzlich die Arbeit sauer.

Zwei Rinder flüchteten sich in einen Hinterhof. Dort ergaben sie sich relativ schnell widerstandslos den eingetroffenen Beamten und Mitarbeitern des Hofes. Die Beamten formten mit Hilfe eines Streifenwagens eine Barriere, so dass sich die Tiere ihrem Schicksal fügten und in dem Hinterhof verweilten. In einem Transporter wurden sie von dort schließlich gegen 15.50 Uhr abgeholt.

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Der zweite Teil der Gruppe zeigte sich weit kreativer in seinen Fluchtbemühungen. Denn zu fünft büchsten die übrigen Wiederkäuer über die Stockumer Straße, einen Parkplatz am Signal-Iduna-Park und eine Kleingartenanlage bis in das Waldgebiet „Bolmke“ aus. Weil die Tiere mittlerweile sehr verängstigt waren, ließen sie sich partout nicht einfangen. Die Beamten riefen schließlich auch Mitarbeiter des Dortmunder Zoos zur Unterstützung hinzu.

Tatkräftig halfen sie mit, die Rinder schlussendlich auf einer Wiese in der Bolmke festzusetzen. Dort konnten die Paarhufer gegen 14.40 Uhr mithilfe von Absperrmaterial des Zoos in einen Transporter gelenkt und in Richtung Heimat abtransportiert werden.“

Tierische Pressemitteilung Ende… 😉

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