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Riesenschreck im Dortmunder Bahnhof: 22jähriger rettet sich in letzter Sekunde vor heranrollendem Zug

Riesiges Glück im Unglück gestern Abend für einen 22jährigen im Dortmunder Hauptbahnhof. Weil sein Rucksack zu schwer war, verlor der junge Mann an der Bahnsteigkante von Gleis 16 das Gleichgewicht und stürzte ins Gleis – praktisch genau vor einen heranrollenden Regionalexpress der Linie RE 1.

Der erschrockene Zugführer musste eine Vollbremsung einleiten, bei der sich zum Glück kein Passagier verletzte. Für den Mann auf den Gleisen wäre das Bremsmanöver ohnehin zu spät gekommen. Er wäre überrollt worden, hätte er sich nicht selbst in letzter Sekunde durch einen beherzten Sprung zur Seite gerettet.

Der 22Jährige hatte sich nämlich nach seinem fatalen Sturz bereits wieder hochgerappelt und sah den Zug ankommen. Die Bundespolizei, die den Vorfall am frühen heutigen  Abend bekannt gab,  formuliert die Dramatik dieses Augenblicks wie folgt: „Glücklicherweise gelang es dem 22-Jährigen gerade noch rechtzeitig, die Gleise zu verlassen, bevor der Zug den gerade noch genutzten Aufenthaltsort überfuhr.“ Wie der heftigst erschrockene Lokführer bestätigte, hätte die Schnellbremsung nicht mehr verhindern können, dass der RE1 den jungen Mann überrollt hätte.

Einsatzkräfte der Bundespolizei trafen den jungen Mann noch auf dem Bahnsteig an. Er berichtete, er hätte sich mit einer Frau am Bahnsteig unterhalten. Plötzlich verlor er, aufgrund des schweren Rucksacks, das Gleichgewicht und stürzte ins Gleis.

Eindringlich klärten die Beamten den jungen Rucksackträger über die Gefahren des Eisenbahnverkehrs auf, insbesondere über den einzuhaltenden Sicherheitsabstand zur Bahnsteigkante. Und das meinten sie bitter ernst: Gegen den 22jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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