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Rettungskräfte am Türkei-Wahllokal in DO angegangen: Stadt zieht Konsequenzen

Rettungskräfte wurden massiv von türkischen Wählern angegangen, in ihrer Arbeit behindert. Nach einem sehr hässlichen Zwischenfall am Sonntag in der Nähe des Türkeireferendum-Wahllokals im Dortmunder Norden zieht die Stadt Konsequenzen. Sie wird das Gebäude an der Westhoffstraße künftig wohl nicht mehr für türkische Wahlen zur Verfügung stellen.

Derzeit können dort türkische Staatsbürger über Präsident Erdogans Verfassungsreform abstimmen. Das Lokalradio 91,2 berichtet jetzt über einen „Zwischenfall“ vom Sonntagabend: Bei einem Feuerwehreinsatz seien Rettungskräfte und Stadtmitarbeiter massiv von türkischen Wählern behindert worden.

Ordnngsdezernentin Diane Jägers äußerte sich in einer kurzen Audioeinspielung bar jedes Verständnisses. „Genau diese Kollegen, die nichts anderes gemacht haben als ihren Job sehr gut zu verrichten, sind angeriffen worden. Angepöbelt worden, unverschämt angesprochen worden und beleidigt worden. Das macht uns jetzt sehr nachdenklich. Wahrscheinlich kommt dieses Wahllokal für künftige Wahlen, für künftige Wahlaktionen nicht mehr in Frage.“

46.000 türkische Staatsbürger haben bisher in Dortmund ihre Stimme zum türkischen Verfassungsreferendum abgegeben. Im Raum Dortmund/Essen sind insgesamt ca. 120.000 Türken für die Abstimmung registriert, die noch bis Sonntagabend läuft.

 

 

Kommentare (5)

  • Helmut Brune

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    Gefällt mir, daß die Stadt da klare Kante zeigt.

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  • luenne

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    künftig wohl nicht mehr für türkische Wahlen zur Verfügung stellen

    ich würde die nutzung direkt ab heute untersagen und fertig

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    • fürst

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      Meines Wissens dürfen die Auslandstürken nach türkischem Recht eh nur bis zum 09.04.17 wählen. Also, so dachte ich bei dem Bericht, sollen die Wahlräume dann nicht mehr zur Verfügung gestellt werden, wenn ohnehin keiner mehr wählen geht/darf. Nutzungsuntersagung würde also nur ab sofort greifen, luenne. Aber genau das wollte man wohl nicht. Große Vera…….e also.

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  • Redaktion Rundblick-Unna.de

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    Heiko Blitz Sowieso der größte Quatsch, dass in Deutschland lebende Türken über irgendwas abstimmen in der Türkei. Das sollten die Menschen dort vor Ort für sich selbst machen. Die müssen ja damit leben. Und auf wessen Kosten sind diese Wahllokale jetzt angemietet?

    Rundblick Unna Ich nehme an, dass deine letzte Frage rhetorischer Natur ist.

    Heiko Blitz eigentlich wollte ich nur hören, dass die Türken das selbst bezahlen 😀 eine Illusion?^^

    Rundblick Unna Wir können ja mal Herrn OB Sierau eine Anfrage schicken, ob er die Miete Herrn Erdogan in Rechnung gestellt hat. Oder was willst du jetzt hören? 😉

    Heiko Blitz Ich sehe da ehrlich gesagt keinen Grund, dass der deutsche Steuerzahler für eine Wahl in der Türkei zahlen müsste. Logisch erscheint mir das absolut nicht.

    Christian Je Wer an türkischen Wahlen teilnehmen will, der kann doch in die Türkei fliegen. Und wer meint, er müsse Erdogan unterstützen, dem kann die Demokratie in Deutschland ohnehin nicht gefallen. Besser solche Leute bleiben dann gleich da.

    Rundblick Unna Die Referendumteilnehmer können ja immerhin auch mit NEIN stimmen.

    Stefan Jäkel So wie ich gehört habe werden die Urnen nach der Wahl dann in die Türkei gebracht, um dort die Stimmen auszuzählen. Ich befürchte, da gehen viele NEINs unterwegs verloren.
    Rundblick Unna :-/ …

    Silke Krüger ich kann absolut nicht verstehen, warum man so etwas überhaupt erlaubt ist, sollen die doch in die Türkei fliegen, wenn sie wählen wollen, geschweige den wie kann es überhaupt erlaubt sein über ein Land mit zu bestimmen in dem man nicht lebt. Demnächst betreibt hier jedes Land auf deutschem Boden seinen Wahlkampf, so etwas kann nicht richtig sein.

    Rundblick Unna Die Ordnungsdezernentin klingt in ihrem kurzen Statement auf 91,2 ziemlich ernüchtert. Das hatte man sich wohl anders vorgestellt.

    Silke Krüger Rundblick Unna kann froh sein, das da nicht förmlich ein Krieg aus bricht, zwischen den Erdoganwahnsinnigen und den Gegnern, wundert mich schon fast, das es so ruhig von statten geht.

    Jutta Brodowski Die Türken, die hier in Deutschland das türkische Wahlrecht haben, sollen doch dann bitte in die Türkei fahren und dort wählen gehen. Ich will mit so einen Theater hier in Deutschland nichts zu tun haben. Das sollen wir uns denn noch bieten lassen. Diese Geschichten fördern nicht mein multikulturelles Denkvermögen, sondern eher eine Abwehrhaltung gegenüber anderen Völkern.

    Nicole Multhaupt Da finde ich das es die Holländer richtig gemacht haben ,kein rein lassen ,keine Wahlen ,und Ruhe ist.Wenn es hier nicht erlaubt worden wäre ja dann wäre sowas auch nicht vorgekommen .

    Jairo Baez Sehe ich genauso in der Türkei sind es vaterlandsverräter aber wenn sich Der Erdogan was davon verspricht dann ist es Ok das sie damals die Türkei verlassen haben

    Jairo Baez Die denken auch sie könnten sich alles erlauben

    Helmut Brune Gefällt mir, daß die Stadt da klare Kante zeigt.

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  • Onkel Heini

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    Den Polizeieinsatz würde ich denen in Rechnung stellen… und sofort die deutsche
    Staatsbürgerschaft kündigen. Einen Rettungseinsatz zu behindern ist so ziemlich das Letzte. Leider haben die mal wieder nichts verstanden. Intergration gescheitert…

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