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Rat singt Nino Matich zum Abschied das Steigerlied

33 war er, als er in den Stadtrat einzog, mit 77 verlässt er ihn. Macht mehr als 44 Jahre ununterbrochene politische Tätigkeit. Respekt. Mit einer respektvollen Laudatio verabschiedete Bürgermeister Werner Kolter denn auch in der letzten Ratssitzung vor Ostern einen seiner dienstältesten Ratsherrn, Nino Matich (SPD) aus Königsborn: Ortsvorsteher im größten Unnaer Stadtteil will Matich trotz krankheitsbedingter Einschränkungen weiter bleiben, seinen Platz im Rat nimmt hingegen Sebastian Laaser ein, der vom Bürgermeister gleich auch offiziell eingeführt wurde.

Nino Matich hat sich während seines jahrzehntelangen politischen Engagements naturgemäß besonders für „sein“ Königsborn eingesetzt. Ob das Campen mit den Partnerschaftsstädten im Kurgarten, das Sportstättenprogramm oder der Ausbau der Infrastruktur – vielzählige Projekt für den Stadtteil hat „Nino“ mit angestoßen und kenntnisreich begleitet. Geschlagene 16 Jahre, erinnert sich Matich, kämpfte er zuletzt für die Neubelebung des Schandflecks Schnäppchenmarkt an der Kamener Straße, in den jetzt endlich ein Schuhmarkt eingezogen ist.

Als besondere Ehrehrbietung für den früheren Bergmann sang der Rat zu Ninos Verabschiedug das Steigerlied – ein Highlight zum Schluss, das die SPD-Frauen vorbereitet hatten. Der scheidende Ratsherr bedankte sich auf seine Art: mit einer lockeren, gleichwohl sichtlich gerührten Abschiedsrede mit besonderem Dank an seine Frau, „die mich in all den Jahren der Ratstätigkeit und als Orstvorsteher unterstützt hat: Ohne ihr Verständnis wäre das unmöglich gewesen.“ In Königsborn wird Matich übrigens für jeden sichtbar verewigt: Ein Hinweisschild im Kurgarten soll den Namen Franz-Georg „Nino“ Matich als Sponsor tragen. (sia)

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