Rundblick-Unna » Rap-Konzert im FZW wegen drohenden Aufeinanderprallens zweier Gangs gekippt – Wüste Drohungen gehen weiter

Rap-Konzert im FZW wegen drohenden Aufeinanderprallens zweier Gangs gekippt – Wüste Drohungen gehen weiter

Das Konzert von Rapper Miami Yacine heute Abend im Freizeitzentrum FZW in Dortmund (Ritterstraße)  ist offenbar wegen des drohenden gewalttätigen Aufeinanderprallens zweier verfeindeter Rapper-Gangs derart kurzfristig abgesagt worden. Im Internet liefern sich Mitglieder der beiden Gangs KMN und banger Musik auch nach der Absage weiterhin drohende Wortgefechte mit der Ankündigung, trotzdem in Dortmund aufzumarschieren. Die Postings sind unter anderem auch mit Bildern von Waffen garniert.

So heißt es z. B.: „Wir sind lange nicht auf eure Provokationen eingegangen ihr Internet Rambos!!! Wir kommen von ganz unten und haben alles was wir geschafft haben alleine auf die Beine gestellt! Ohne Promobeef und ohne unseren Arsch zu verkaufen. Alles was wir erreicht haben, haben wir nur durch die Musik erreicht.“

Der Überfall auf Rapper Miami (den die Polizei in ihrer Begründung für die kurzfristige Absage kurz erwähnte) ist in den Postings auch Thema. „Wir haben schon immer das gemacht, was wir wollten, und das bleib auch so!“, droht ein KMN Mitglied. „Vor zwei Tagen gab es einen Anschlag auf Miami, bei dem 6 Maskierte ihn auf offener Straße überfallen haben, nachdem sie ihn mit einem Auto angefahren haben. Dieser Anschlag hatte den Hintergrund, ihn vom Auftritt in Dortmund abzuhalten. Aber scheiß drauf so ist das auf der Straße, manchmal teilt man aus manchmal steckt man ein.
Für uns war es keine Frage wir wollten den Auftritt um jeden Preis spielen!“

– Anmerkung unserer Redaktion: Der Überfall wurde von der Pressestelle der Dortmunder Polizei nicht erwähnt, sonst hätten wir hier natürlich darüber berichtet.

Doch gestern Abend habe der Veranstalter einen Anruf vom Dortmunder Polizeipräsidenten bekommen. „Es wurde uns geraten das Konzert abzusagen, weil ein „anonymer“ Hinweis einging, das geplant würde, das Konzert zu stürmen (als ob wir das nicht wissen würden) und die Polizei von Dortmund hätte nicht die Kapazitäten, die Allgemeinheit zu schützen, aber auch darauf haben wir geschissen!!!  Wenn wir schon kein Schutz brauchen von irgendwelchen Großfamilien, dann doch erst recht nicht von der Polizei! Das wär’s noch!

Also haben wir darauf bestanden das Konzert zu spielen!!!“ Aber die „W….er“ (gemeint sind Polizei und Ordnungsamt) „haben uns letztendlich doch ein Strich durch die Rechnung gemacht! Die konnten uns zwar das Konzert nicht verbieten aber die Stadt Dortmund hat die Sicherheitsauflagen für das Konzert so hoch angesetzt, das es für Jeden Veranstalter unmöglich ist diese in der kurzen Zeit (bis morgen früh um 10!!!, Email kam 18.43) zu erfüllen.

(da habt ihr euch ein schönes Schlupfloch gesucht ihr Ratten).
Also hatte der Veranstalter keine andere Wahl, außer das Konzert abzusagen.
Wir werden Morgen trotzdem in Dortmund sein und mindestens ein Fantreffen veranstalten!!! Wo und wann das sein wird sagen wir euch morgen früh.
Wir sehen uns morgen in Dortmund!“

Kommentare (9)

  • Andrea

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    Allmählich herrschen hier Zustände, wie man sie nur aus dem TV in einem US-Krimi kannte….

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  • Helmut Brune

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    Das ist der Grund, warum ich kein Fan von Rap bin. Soviele Aggressionen in den Texten…

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  • Miguel Santana via Facebook

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    Ab in die geschlossene Halle und dann können sie gegenseitig auf sich einschlagen…. aber ohne ärztliche Behandlung hinterher.

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Abendliche Aktualisierung: . Bereits in den Nachmittagsstunden klärten Einsatzkräfte der Polizei den Bereich rund um das FZW und die nördliche Innenstadt auf und richteten Kontrollstellen ein. Eine Ersatzörtlichkeit für das abgesagte Konzert – zumindest für einen Fantreff / eine Autogrammstunde – wollte der Veranstalter zeitnah ankündigen.
    Als die Polizei diese Ersatzörtlichkeit in der Münsterstraße feststellen konnte, wurde auch dieser Bereich mit starken Polizeikräften aufgesucht um Ausschreitungen zu verhindern.
    Die circa 100 Personen starke Ansammlung löste sich schnell auf, als der Rapper die Örtlichkeit wieder verließ.
    Bis gegen 21.30 Uhr wurden der Dortmunder Polizei keine Auseinandersetzungen / Störungen o. ä. bekannt.

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  • RealRap

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    An alle 60jährigen Spiesser hier: Das hat nichts mit HipHop zu tun, das ist Libanesenclan*******. Wenn man keine Ahnung hat einfach mal…

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    • Miguel Santana via Facebook

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      Wenn man vermeintlich Unwissende als „60-jähr. Spießer“ bezeichnen muss, dann vielleicht einfach selber mal die Frexxe halten. Auch Du wirst vielleicht einmal dieses Alter erreichen und erwartest dann sicherlich Respekt. Das ist das Wort, dass bei Dir ähnlich wie Niveau nicht vorhanden ist.

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    • Escobar

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      Die, die auch die Richterin in Berlin zum „Selbstmord“getrieben haben. Dortmund zittert 😂

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