Rundblick-Unna » Radschnellweg RS1 kommt – Bahnhof Königsborn soll Knotenpunkt werden – Ausbau von Radwegen, Radstation…

Radschnellweg RS1 kommt – Bahnhof Königsborn soll Knotenpunkt werden – Ausbau von Radwegen, Radstation…

Eine 100 km lange Radlerautobahn, die unter anderem auch durch den Kreis Unna und direkt durch Königsborn führt:
Vom Radschnellweg RS1 soll der  Bahnhof Königsborn ordentlich profitieren. Geplant ist, ihn zum Knotenpunkt für den Alltags- aber auch für den Freizeitverkehr umzugestalten.
„Der Königsborner Bahnhof dient als Einfallstor für die Innenstadt, Königsborn aber auch als Anknüpfungspunkt für touristischen Routen wie z.B. den Alleenradweg oder die Westfälische Salzroute / Hellwegroute“, schreibt die Stadt Unna in ihrer Ankündigung. „Gleichzeitig bietet das Umfeld Raum für Ideen als Pausen- und Verknüpfungspunkt verschiedener Verkehrsmittel.“
Radstation, Gastronomie und weitere Ideen sollen in den kommenden Monaten entwickelt werden.
Als zweites Projekt zum RS1 plant die Stadt Unna eine Kampagne zur Förderung des Radverkehrs. Als Partner hat sie Radstation, Nachbarstädte, Kreis, Wirtschaftsförderung, IHK etc. im Boot.  Geplant ist der Bau bzw. Ausbau von Radwegen, Radparkplätzen, Radstationen/Mobilstationen … an den Knotenpunkten, entlang der Strecken als auch bei den Unternehmen. Die Grundidee: Radeln ist gesund  (Senkung Krankentage), reduziert Pkw-Verkehr… „Ein Umdenken in der Mobilität ist das Ziel – der RS1 ein gelungener Aufhänger“, zeigt sich die Stadt optimistisch.
Hintergrund:
Der RS1 ist nicht nur verkehrstechnisch, sondern auch städtebaulich „wegweisend“. Das zeigen die Ergebnisse der Landesinitiative „StadtUmland.NRW“, die Mitte Mai in Düsseldorf vorgestellt wurden. Die Radlerautobahn wird damit zur weiteren Förderung empfohlen. Nun gilt es, das Umfeld städtebaulich zu entwickeln – es geht um einen 10 km breiten und mehr als 100 km langen Korridor entlang des Radschnellwegs.
Der Radschnellweg führt bekanntlich auch durch Unna, Kamen und Bergkamen.

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