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Putziger Frühling

Verschwindet schnell der Bauer Lutz – liegt es wohl am Frühjahrsputz!

Ja, es ist wieder soweit. In den Supermärkten locken auf der einen Seite die Süßigkeiten zum Osterfest und auf der anderen Seite, die Putzmittel und Reinigungsutensilien, die den Hausputz ja quasi ganz alleine machen. So steht es zumindest in der Reklame …

Nun, man muss natürlich schon noch selber putzen, aber die vielen kleinen Helferlein sind teilweise echt praktisch. Aber warum macht man eigentlich Frühjahrsputz? Putzt man sonst nicht? Doch, doch, aber im Frühjahr ist es eben etwas anders. Die Tage werden spürbar länger, die Sonne entwickelt erste positive Kräfte und man sieht Dinge, die in den Wintermonaten kaum sichtbar waren.

Nehmen wir doch mal das Fenster. Man geht morgens zur Arbeit, wenn es dunkel ist. Kommt man zum Abend dann wieder zurück, ist es schon wieder dunkel. Und jetzt ist es schon hell, wenn man aus dem Fenster guckt. Vorausgesetzt, man kann durch das Fenster gucken … Also ist Fensterputzen angesagt. Ich will da jetzt gar keine Tipps geben, was besser ist. Sind es die alten Haushaltstipps von der Oma? Oder sind es die tollen Fensterreiniger in der Sprühdose mit neuer Rezeptur – garantiert streifenfrei … ja, is klar! Also irgendwie sind da trotzdem immer Streifen! Aber immer noch besser wie früher. Wir hatten damals Holzfenster. Da mussten die Fenster noch gestrichen werden. Ich weiß noch, wie doof meine Mama geguckt hat, als ich ihr sagte:“Die Fenster sind gestrichen … ich mach jetzt die Rahmen …“

Das war natürlich nur Spaß. Aber heute braucht man ja „nur“ noch putzen. Oft genug gehen dann Fensterreiniger und Kunststoffreiniger der scharfen Sorte eine Symbiose ein, die man SO auch nur im Frühling findet. Ganz anders läuft es bei den Technikfreaks. Die verwenden dann einen Turbofensterreiniger, die mit Volldampf die Fenster putzen. Solche Geräte machen es einem natürlich leicht. Denn während man fein säuberlich die Streifen im Fenster verteilt, saugt woanders der Staubsaugerautomat wie von Geisterhand den Boden. Tja, früher saß die Katze noch auf der Fensterbank und kontrollierte das Fensterputzen, und heute fährt sie auf dem saugenden Roboter spazieren …

Ach, wie gut, dass es solche Hilfsmittel gibt. Die Oma hatte ja nur einen Eimer, ein paar alte Unterplinten vom Opa, die zu Putzlappen umfunktioniert wurden. Und als Reiniger reichte Kaisernatron und eine Flasche Essig.

Heute haben wir ja für alles ein extra Reinigungsmittel. Jetzt wäre es natürlich praktisch, wenn es auch ein Päckchen Putzlust gäbe … Aber was tut man nicht alles, wenn man es sauber haben möchte – also Augen zu und durch.

Aber kommen wir doch noch einmal zu der Frage: „Warum macht man eigentlich Frühjahrsputz?“ – die Frage ist echt berechtigt …

Hausputz kann man doch immer machen, und im Sommer macht es dann vielleicht sogar noch etwas mehr Spaß. Da sollte man die frühlingshafte Energie bei passendem Wetter doch vielleicht eher nutzen, um den Garten nach dem Winter in Schuss zu bringen. Denn was bringt eine saubere Bude, wenn man einen ordentlichen Garten zum Angrillen braucht …

Kommentare (2)

  • Peter Locke via Facebook

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    Bremsen macht die Felgen schmutzig….😇😂

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  • Helmut Brune

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    Die Sonne bringt es an den Tag. Spendet den Menschen Vitamin D, was Energie gibt. Persönlich bin ich ja mehr für spät Rechts einschlafen als für früh Links erwachen.

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