Rundblick-Unna » Prozessbeginn wegen Totschlags: Mutter (22) ließ Neugeborenes im Keller einfach sterben

Prozessbeginn wegen Totschlags: Mutter (22) ließ Neugeborenes im Keller einfach sterben

Die Anklage lautet auf Totschlag, angeklagt ist eine 22jährige mehrfache Mutter. Das Opfer: war erst wenige Tage alt, als es starb. Am Landgericht Dortmund beginnt heute der Prozess gegen eine junge Frau, die Ende Oktober im Keller eines Mehrfamilienhauses in Dortmund-Kirchlinde heimlich ein Baby gebar und es dann unversorgt liegen ließ. Seinem Schicksal überließ. Das kleine Mädchen starb. Wir berichteten über diesen entsetzlichen Fall.

Laut Anklage soll die junge Mutter ihr Kind nach der Geburt in einer Plas­tiktüte verstaut haben. Danach  habe sie sich nicht weiter um das Neugeborene gekümmert. Das Baby habe ohne Versorgung höchstens noch zwei Tage gelebt, so die Staatsanwaltschaft.

Das Amtsgericht Dortmund hatte gleich am Morgen nach dem schrecklichen Fund der Babyleiche Haftbefehl gegen die 22-jährige Mutter erlassen. Die Frau, bisher nicht vorbestraft, gab bei ihrer Vernehmung die furchtbaren und bedrückenden Hintergründe ihrer Tat preis. Sie habe ihr Kind einfach nicht haben wollen. Also brachte sie es im Keller zur Welt – heimlich, ohne Hilfe – und ließ das neugeborene Mädchen dort einsam und allein zurück.

Was schon bei den ersten Vernehmungen unfassbar schien: Ihrem Lebensgefährten, weiten Teilen ihres Umfelds und auch Mitarbeitern des Jugendamtes gegenüber hatte die junge Frau ihre Schwangerschaft erfolgreich abgestritten.

Die junge Frau soll außerdem bereits drei kleine Söhne haben, die zur Tatzeitt 4, 2 und 1 Jahr alt waren. Alle dreie Jungen waren ihr bereits weggenommen worden. Das Jugendamt habe sich angeblich um die erst 22-Jährige gekümmert; doch die furchtbare Tat an dem unschuldigen Neugeborenen hat dieses Kümmern nicht verhindern können. Warum: Auch mit dieser Frage werden sich die Richte am Landgericht ab heute beschäftigen.

Die Ergebnisse der DNA-Untersuchung hatten zweifelsfrei ergeben, dass es sich bei der Angeklagten um die leibliche Mutter des toten Säuglings handelt.

Aktualisierung vom Donnerstagnachmittag: Die 22Jährige hat vor Gericht ein Geständnis abgelegt.

Kommentare (18)

  • Christel Heinze via Facebook

    |

    so etwas sollte doch heute eigentlich nicht passieren,., es gibt anonyme Geburt und Babyklappen… :'(

    Antworten

  • Christel Heinze via Facebook

    |

    ganz bestimmt nicht Rundblick Unna :-(

    Antworten

  • Regina Hoffmann via Facebook

    |

    Man kann es nicht verstehen so was

    Antworten

  • Sylvia Klein via Facebook

    |

    Frau im Keller Sperren und Schlussel weg

    Antworten

  • Dominik Brauckmann via Facebook

    |

    Zwangssterilisierung. Wer bei drei Kindern versagt hat das Recht verwirkt leben in die Welt zu setzen. Und der ne Plastiktüte übern Kopf und abwarten. Damit sie weiß wie sich ihr Kind gefühlt hat!!

    Antworten

  • Helmut Brune

    |

    Wenn ein Mädchen mit 22 schon 4 Kinder in die Welt gesetzt hat, ist sie wahrscheinlich ziemlich Überfordert. Also wird es wahrscheinlich eine Verzweiflungstat gewesen sein. Es wundert mich, daß in der heutigen Zeit, mit dem Angebot an Verhütungsmitteln so etwas noch passiert. Es muß sich also um eine sehr labile Frau handeln, die sich einer psychischen Behandlung unterziehen müßte.

    Antworten

  • Andre As via Facebook

    |

    Scheiss Psychoweib!

    Antworten

    • Andre As via Facebook

      |

      In dem Bericht ist von einer Frau die Rede! Ließ mal richtig!

      Antworten

    • Andre As via Facebook

      |

      Einfach mal verständlich ausdrücken, versteht ja keiner was da gemeint ist.

      Antworten

    • Andre As via Facebook

      |

      Der eine oder andere hat das sicher bemerkt. Die haben sich dann aber vielleicht gedacht das sie es nach der Geburt eh nicht mehr abstreiten kann. Konnte doch keiner ahnen das es so endet. Unfassbar!

      Antworten

  • Jama To via Facebook

    |

    Solche Menschen gehören Lebenslange ins Knast, aber solche wie es früher waren! Bautzen!!!!!

    Antworten

  • Jama To via Facebook

    |

    Es sind nicht nur Weiber, es gibt es auch mehr Männlichen Täter!

    Antworten

  • Arthur Gorny via Facebook

    |

    Leid mit Leid bekämpfen. Dann werden wir Menschen nie lernen und uns bessern…

    Antworten

  • Sabrina

    |

    Ich kann es nicht nachvollziehen.
    Es gibt heutzutage soviele Mittel und Wege.
    Ich bin selbst junge Mutter und habe zwei Kinder.

    Antworten

  • Sylvia Klein via Facebook

    |

    Wer andren leid zufügt inbesondere die,die sich nicht währen können werden sich nie Bessern!!

    Antworten

  • Jama To via Facebook

    |

    Ich kann lesen. Und bei Ihrem Kommentar von Weiber! Es ist traurig das so was immer wieder passiert! Egal von wem! Strengen Gesetze! Und Gefängnisse durften nicht besser als Kliniken sein! Die sollen arbeiten und Straftaten Verbüssen! Nicht mit dem Luxus, sondern wie in Bautzen früher!

    Antworten

  • Rundblick Unna via Facebook

    |

    Was wir uns bei dieser schrecklichen Geschichte – unter anderem – gefragt haben: Wie kann es niemandem im Umkreis der Frau aufgefallen sein, sogar dem eigenen Partner nicht, dass sie schwanger war? :-/

    Antworten

Kommentieren