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Private Mitfahrgelegenheiten, wenn die Bahn streikt

Sechs Tage Bahnstreik stehen ins Haus! Wer aufs Zugfahren angewiesen ist, ballt bei der neuerlichen Ankündigung der Lokführergewerkschaft GDL die Faust in der Tasche.

Um trotz Bahnstreik pünktlich von A nach B zu kommen, bieten sich Mitfahrgelegenheiten an. Auf den sozialen Netzwerken boten sich heute Morgen schon verschiedene Pkw-Fahrer – so auch ein Unnaer – für „private Taxidienste“ in dieser Woche an. Wer an Stelle der gewerblich betriebenen Mitfahr-Börsen (die Fahrer und Mitfahrer gegen kleine Gebühr zusammenbringen) auf solche privaten Fahrer zugreifen oder selbst Mitfahrer für eine feste Strecke „einsammeln“ will, sollte einige Tipps beherzigen.

– Beifahrer sind grundsätzlich über die Haftpflicht des Fahrers oder Unfallgegners versichertallerdings keine Sachgegenstände!

– Möglichst keine Haftungsbeschränkung unterschreiben.

–  Mit dem Fahrer alle Details vorher am Telefon besprechen und exakte Daten abstimmen: Wo geht´s los, wo endet die Fahrt, wie wird die Abfahrt geregelt, wenn sich ein angemeldeter Mitfahrer verspätet?

– Unbedingt (!) Namen und Handynummern austauschen – Mitfahrer notieren sich natürlich das Autokennzeichen des Fahrers. Wer auf Nummer Sicher gehen will, notiert sich die persönlichen Daten anhand des Personalausweises seines Gegenübers und gibt sie zur Sicherheit auch noch an einen Familienangehörigen oder Freund weiter.

– Und vor der Fahrt auch genau klären, wie man es mit der Bezahlung regeln will. Vorabkasse, Bezahlung nach Ankunft – letztlich ist jede private Mitfahrgelegenheit ein großes Stückweit Vertrauenssache.

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    Wichtige Sache. Gut, daß das hier mitgeteilt wird.

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