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Polizeieinsatz gegen renitente Zuwanderer in Dortmunder Erstaufnahme

Polizeieinsatz am Sonntagabend in einer Dortmunder Erstaufnahmeeinrichtung. Weil eine Gruppe Zuwanderer in der Unterkunft An der Buschmühle zuerst verbal und danach handgreiflich gegen das Sicherheitspersonal vorging, mussten uniformierte Einsatzkräfte einschreiten und 3 Männer mit in Gewahrsam nehmen. Zwischendurch solidarisierten sich mehrere Bewohner mit den 3 Hauptaggressoren und versuchten, gegen die polizeilichen Maßnahmen vorzugehen. Dies sei „konsequent unterbunden“ worden, unterstreicht die Dortmunder Polizeipressestelle in ihrer Zusammenfassung des Einsatzes.

Als die Polizei, vom Sicherheitspersonal alarmiert, in der Unterkunft eintraf, fand sie mehrere Securitybedienstete und eine Gruppe Zuwanderer vor. Laut ersten Zeugenaussagen hatten sich 3 Männer aus der Gruppe geweigert, ein Hausverbot zu befolgen – und dies teils nicht zum ersten Mal. Daraufhin kam es zum Streit, zunächst verbal.

Den Beamten gelang es zuerst, die Situation etwas zu beruhigen. Während der Klärung des Sachverhalts zeigten sich die drei betroffenen Männer (18, 20 und 30) jedoch weiter durchweg unkooperativ:

„Der 20-Jährige schlug zudem einen Sicherheitsmitarbeiter, bedrohte ihn und wurde daraufhin von den Beamten festgenommen“, schreibt die Polizei, „Der 18- und der 30-Jährige verhielten sich den Beamten gegenüber äußerst aggressiv, beide wurden zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Dabei leistete der 18-Jährige noch Widerstand gegen die Polizisten und schlug um sich.“ Zudem sahen sich die Beamten zwischenzeitlich „mit mehreren Personen konfrontiert, die versuchten, sich mit den drei Männern zu solidarisieren und gegen die Maßnahmen zu protestieren.“ Dies wurde energisch unterbunden.

Das Trio musste anschließend den Weg ins Gewahrsam antreten, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freilich wieder entlassen.

Die Beamten fertigten allerdings Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruch, vorsätzlicher einfacher Körperverletzung, Bedrohung und Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte.

Kommentare (8)

  • Helmut Brune

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    Hausfriedensbruch wurde folglich nicht zum ersten Mal verübt. Die Leute sind scheinbar sehr Schwer von Begriff. Man kann natürlich nicht Alle einsperren weil das die Zellenkapazität der Gefängnisse überfordern würde. Jedoch nur die Personalien auf zu nehmen und sie danach wieder Frei zu lassen, ist auch nicht die Lösung. Viele werden ja immer wieder erwischt.

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  • Dagobert

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    Es würde mich brennend interessieren, wie es zu diesem schlagartigen Wechsel in der Informationspolitik der Polizei Unna kam. Früher durfte man doch über Einsätze „im häuslichen Umfeld“ nicht berichten, oder ?

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    • Silvia Rinke

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      Das ist ja auch die Polizei Dortmund, Dagobert.

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      • Dagobert

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        Dann ist die Überraschung für mich noch viel größer. :-)

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        • Silvia Rinke

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          Ganz ehrlich, Dagobert? Das war sie für mich auch.

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    • Mike

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      In Unna wäre das wieder unter den Teppich gekehrt worden…

      Und die Moral von der Geschicht, jede Menge Arbeit und Papierarbeit für die Polizei, jede Menge Kosten für die Allgemeinheit und am Ende kommt für die Täter eh nichts bei rum.

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  • Markus Antonius

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    Briefmarke auf den Arsch und ab nach Hause!

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  • hans

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    Einzelfall, relativieren, die deutschen, von Putin

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