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Politisches Zanken im Schaufenster – und die Kirche gibt den Segen

Darf sich Kirche in Politik einmischen? Die evangelische Kirche zeigt sich ohne Hemmungen. Sie mischt fröhlich im Kommunalwahlkampf mit und organisiert in der kommenden Woche – vom 12. bis zum 16. Mai – fünf Mal eine „Schaufensterkirche“ – bei der politisches Streiten im „Schaufenster“ des Diakoniekaufhauses ausdrücklich erwünscht ist.
Diskussionen rund um lokalpolitische Themen in Unna, dazu Kaffee, Kuchen und Musik, jeweils von 16 bis 18 Uhr: Ort des Geschehens ist das Sozialkaufhaus an der Massener Straße 38. Schon mal zum Vormerken: am Mittwoch, 14. Mai, ist SPD-Spitzenkandidat und Fraktionschef Michael Hoffmann mit von der Partie und wird engagiert seine Auffassung über das Thema „Arbeit – und trotzdem arm?!“ kundtun.
Los geht´s am Montag mit dem Startthema „Nein und Amen – wenn Kirche sich einmischt“, im Gespräch finden sich die beiden Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek (SPD) und Hubert Hüppe (CDU) dabei mit Superintendentin Annette Muhr-Nelson und Steffen Baumann, Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg. Weitere Themen sind Inklusion, Armut, Schule und Flüchtlinge. Michael Hoffmann mischt am Mittwoch mit, Bürgermeister Werner Kolter am Freitag. Die Diskussionsrunde nimmt jeweils an einer „Streit-Bar“ Platz – das ist eine rustikale Holztheke als Rednerpult, die der Evangelische Kirchenkreis eigens für derartige Aktionen zusammengezimmert hat. Den musikalischen Rahmen schmücken an jedem der fünf Nachmittage Chöre und Musikgruppen aus Unna aus. (sia)
Themen:
12. Mai: „Nein und Amen – Wenn Kirche sich einmischt“; Dienstag, 13. Mai: „Behinderte inklusive?!“; Mittwoch, 14. Mai: „Arbeit und trotzdem arm?!“ (mit Michael Hoffmann); Donnerstag, 15. Mai: „Kein Kind darf verloren gehen?! – Schulpolitik in Unna“; Freitag, 16. Mai: „Flüchtlinge – wirklich willkommen?!“ (mit Bürgermeister Kolter).(sia)

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