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Pkw versank im Kanal, 2 Jugendliche ertranken: 17 Jähriger zu 1 Woche Arrest verurteilt

Er soll am Steuer eines Autos zwei Jugendliche in den Tod gerissen haben – der Wagen stürzte in einen Kanal im Münsterland und versank. Ein 14- und ein 15 jähriger Beifahrer ertranken, der 17 jährige Fahrer konnte sich retten. Am Montag wurde der Jugendliche aus dem münsterländischen Ibbenbüren zu einer Woche Dauerarrest verurteilt.
Dem 17 Jährigen war fahrlässige Tötung in zwei Fällen vorgeworfen worden. Der Wagen mit den 3 jungen Leuten darin war an jenem frühen Sonntagmorgen im vergangenen September in den Kanal gerutscht. Als offensichtlicher Fahrer des Unglücksautos musste sich der 17 Jährige vor dem Jugendschöffengericht verantworten.Die Richter verurteilten ihn neben dem Dauerarrest zu einem halben Jahr Therapie.
Denn, so erklärte ein Gerichtssprecher dem WDR, im Jugendrecht gehe es vor allem um erzieherische Maßnahmen. Und er verwies  auch auf die psychischen Folgen des Geschehens für den 17-jährigen Angeklagten.
(Quelle: WDR)
In weitergehenden Meldungen zum Unfallhergang wird berichtet, dass der 17 Jährige im Kanalhafen einfach so zum Spaß riskante Fahrmanöver unternommen hatte. Dabei sei es zu dem tragischen Unglück gekommen. Der Jugendliche hatte einen Führerschein für begleitetes Fahren und hätte daher nur in Begleitung des entsprechenden Erwachsenen ans Steuer gedurft.

Kommentare (12)

  • Helmut Brune

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    Bei deutschen Richtern sind Samthandschuhe scheinbar in Mode. 17 Jahre, demzufolge wohl keinen Führerschein und dann sowas Schreckliches verursachen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Eltern des 14- und 15-Jährigen sich über dieses Urteil freuen.

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  • Heike Petruschke via Facebook

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    Das ist so traurig ich würde mich drüber nicht freuen ich wünsche den Eltern viel Kraft mein Beileid

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  • Silke Krüger via Facebook

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    Ein 17 jährigen darf in Begleitung Auto fahren, aber Strafe für Fehlverhalten bekommt er nicht , Ironie off

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    In weitergehenden Meldungen wird übereinstimmend berichtet, dass der 17 Jährige im Kanalhafen einfach zum Spaß riskante Fahrmanöver unternommen hatte. Dabei sei es zu dem tragischen Unglück gekommen. Der Jugendliche hatte einen Führerschein für begleitetes Fahren und hätte daher nur in Begleitung des entsprechenden Erwachsenen ans Steuer gedurft.

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    • Silke Krüger via Facebook

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      Noch schlimmer, aber eine anständige Strafe gibt es nicht, habe nicht mal etwas von Führerscheinentzug gelesen, solche Strafen sind lächerlich.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Von einem Führerscheinentzug ist ja vermutlich doch auszugehen…?! Nein, gefunden habe ich davon auch nichts. Die Verhandlung war nichtöffentlich, deswegen berufen sich alle Berichterstatter auf die Aussagen des Gerichtssprechers.

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    • Heike Petruschke via Facebook

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      So schnell wird aus Spass ernst ich hoffe das er gut darüber weg kommt der Führerschein ist weg

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    • Silke Krüger via Facebook

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      Siechste das viel mir gleich auf, wenn es so wäre gehöre es zum Urteil. Also darf er putzmunter weiter fahren. Führerscheinentzug für mindestens 5 Jahre wäre angebracht

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      :-( Das kann ich mir aber wirklich nicht vorstellen. Ich recherchiere das morgen nochmal nach.

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    • Silke Krüger via Facebook

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      Ich kann mir das gut vorstellen

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  • Luenne

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    Das gute Jugendstraferecht bis 21 …
    aber ab 16 wählen dürfen…
    Finde den Fehler…

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