Rundblick-Unna » Pilotprojekt: 3 Pfandflaschenhalter in Unna

Pilotprojekt: 3 Pfandflaschenhalter in Unna

Pfandflaschen sind bares Geld. Am heutigen Freitag hat die Stadt Unna 3 Pfandflaschenhalter (Pfandringe) anbringen lassen, teilt das Rathaus mit.

Zwei Stück befinden sich auf dem Bahnhofsvorplatz und ein weiterer an der Rathaustreppe auf Höhe des Eingangs zur Tagespflegestelle. Angebracht an Müllbehältern sind sie dazu gedacht, ausgetrunkene Pfandflaschen hineinzustellen statt sie (wie es leider oft geschieht) in den Mülleimer zu werfen und das Pfandgeld mit dazu. So wird Pfandflaschensammlern auch die Demütigung erspart, im Müll nach dem wertvollen Leergut zu wühlen.

So die Idee hinter diesem Pilotprojekt, mit dem die Stadt erst einmal Erfahrungen sammeln will, ob und wie dieses neue Angebot angenommen wird.

Eine PfandKISTE gibt es schon in Unna, überhaupt hat die Pfandsammelfrage einen längeren Vorlauf:

http://rundblick-unna.de/pfandsuchern-helfen-und-stadt-sauber-halten-testlauf-fuer-pfandringe/

 

Kommentare (3)

  • Günter holzkiel

    |

    Klasse!!! Das ist wahrscheinlich das Ergebnis wochenlanges Tagen einer Arbeitsgruppe aus 5 Beamten und diversen Sachverständigen aus der Mülleimer Branche. Sicherlich mussten Gutachten erstellt werden um die Tragfähigkeit bei voller Auslastung mit 5 Krombacher Flaschen und dessen Tragfähigkeit erstellt werden. Die Arbeitsstunden, Gutachten und sonstige Kosten gehen vermutlich in die Tausende…

    Traurig das man sich im Rathaus jetzt um Aufrüstungen an Mülleimer kümmern muss. Bald kommt dann der beheizte Bürgersteig um den Obdachlosen zu helfen. Hätte man das Geld und know How nicht gleich in wirkungsvolle Maßnahmen stecken können, welche das Problem an der Wurzel packen?

    Das diese Flaschen auf einem Mülleimer nicht gerade ästhetisch aussehen und auch zur schnell erreichbaren Waffe werden könnten, das hat das Unnaer Expertenkomitee völlig außer acht gelassen bzw. abgewogen.

    Antworten

  • Petter Uhlenbusch

    |

    Ja, in Unna kümmert man sich um die Rentner.

    Antworten

Kommentieren