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Pfarrerinnen im Dienst – in Schulen, Krankenhäusern und beim Militär

Fotoausstellung von Verena Huske zeigt die Seelsorgerinnen des Kirchenkreises in vielfältigen persönlichen Situationen.

Was man auf den Fotos nicht sieht… dass zum Beispiel Pfarrerin Elke Markmann mit diesem so überzeugenden Blick eine – Wendeltreppe anpredigt. Oder dass Pfarrerin Verena Mann, wie sie da so lachend in ihrem Pflanzbeet hockt, tatsächlich gerade an etwas sehr Gartentypisches denkt: ihre Kräuterspirale. „Sonst trage ich bei der Gartenarbeit gar keine Handschuhe“, lächelt die Methleraner Seelsorgerin, als sie sich bei der Ausstellungseröffnung wohlgefällig auf dem Foto betrachtet. Verena Mann, Pfarrerin im Dienst, fröhlich im Pfarrgarten.

29 „Pfarrerinnen im Dienst“ , in ihren ganz unterschiedlichen Diensten überall im Kirchenkreis, hat die Fotografin Verena Huske aus Lünern mit der Kamera besucht und jede in einer für sie ganz typischen Arbeitssituation aufgenommen. Gemeindepfarrerin Hannelore Holstein in Königsborn rotwangig auf dem Fahrrad; Diakoniepfarrerin Anja Josefowitz fröhlich inmitten einem Berg flauschiger Stofftiere… für Verena Huske hielt die Fotosafari durch den Kirchenkreis faszinierende Einblicke in die Vielfalt evangelischer Seelsorge bereit, der weiblichen Seelsorge. Die Krankenhauspfarrerin ins Gespräch vertieft… die Religionslehrerin taff an der Tafel im Berufskolleg und Militärseelsorgerin Susanne Schart im Tarnanzug bei einem Feldgottesdienst. „Ich hätte nie gedacht, in welchen unterschiedlichen Bereichen Pfarrerinnen tätig sind“, staunt die Fotografin.

Die ungewöhnliche Ausstellung wurde entsprechend unter großer Beachtung zu Beginn der Sommersynode in der Holzwickeder Kirche am Markt eröffnet. 2014 ist das Jahr der Jubiläen der Theologinnen und Pfarrerinnen in der Ev. Kirche von Westfalen: Der Synodenbeschluss vom 18. Oktober 1974 stellte Pfarrerinnen den Pfarrern gleich und ebnete Frauen den Weg in Leitungsämter. Für die passende Fotoausstellung konnte Pfarrerin Elke Markmann Fotografin Verena Huske gewinnen, die sich den 29 Pfarrerinnen behutsam annäherte und in oft sehr persönlicher Weise aufnahm. Silke Dehnert vom Öffentlichkeitsreferat des Kirchenkreises stellte die Porträts anschaulich auf sieben Stellwänden zusammen, unter jedem Foto steht ein Bibelvers: „Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark“ (1. Kor) passt trefflich zur Militärseelsorgerin, und „Der Name Gottes sei von Ewigkeit zu Ewigkeit gesegnet, denn ihm gehören Weisheit und Stärke“ begleitet das Bildnis von Superintendentin Annette Muhr-Nelson, schlicht in schwarzem Blazer und weißer Bluse.

Die Ausstellung wird durch die Gemeinden wandern: Interessenten melden sichbei Elke Markmann, Tel. 02030-288 136, Mail elke.markmann(at)kk-ekvw.de. (Silvia Rinke)

 

 

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