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„Freiheit, die ich meine“: Mit kirchlichem Segen in die Biker-Saison

„Freiheit, die ich meine“ – so erklären viele Motorradfahrer ihr Hobby, ihre Leidenschaft. Ein unvergleichliches Gefühl von Unabhängigkeit, sich in schwerer Lederkluft draufsetzen auf die schwere Maschine und einfach losbrausen, einfach ein Stück Freiheit genießen. Und dabei freilich auch das Risiken in Kauf zu nehmen: Im Gegensatz zu einem Auto bietet ein Motorrad keinerlei „Knautschzone“, Biker leben daher im Straßenverkehr besonders gefährlich. Erst gestern kam es an der A 45-Ausfahrt in Schwerte-Ergste zu einem schweren Unfall, bei dem ein 56jähriger Motorradfahrer und seine Sozia lebensgefährliche Verletzungen erlitten (wir berichteten).

Zum Start in die Saison sammeln sich bereits Biker von nah und fern an einem Frühlingssonntag vor der Evangelischen Stadtkirche zum Motorrad-Gottesdienst. An diesem Sonntag um 11 Uhr „wird es wieder laut“, kündigt der Ev. Kirchenkreis an: Knatternd und röhrend werden über 100 Motorradfahrer zu dem traditionellen Gottesdienst erwartet, den diesmal – erstmals, da Pfarrer Jörg-Uwe Pehle in den Kirchenkreis Soest gewechselt ist – „Männerpfarrer“ Dirk Heckmann hält.

Dirk Heckmann Männerarbeit

Erstmals wird „Männerpfarrer“ Dirk Heckmann den Bikergottesdienst in Unna halten. Am 12. April um 11 Uhr wird es vor der Stadtkirche laut.

Heckmann gestaltet den Gottesdienst unter dem Motto „Freiheit, die ich meine“. Musikalisch wird die Band „Cube Grooves“ für passenden Biker-Sound sorgen. Im Anschluss gibt´s zünftig Grillwurst, Kaffee und Brötchen. Und natürlich ist jeder herzlich willkommen – ob mit Motorrad oder ohne.

(Bilder: Kirchenkreis Unna)

Kommentare (1)

  • Willi Knauer

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    Ich inde, der Dirk hat das klasse gemacht.

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