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Petition gegen Unterschriftenaktion: Onlineapotheken wehren sich gegen Versandverbot

Der Versand rezeptpflichtiger Arznei durch Onlineapotheken soll verboten werden – fordern die Apotheken vor Ort, auch in Unna.

(http://rundblick-unna.de/apotheker-sammeln-unterschriften-gegen-online-konkurrenz/

Gegen deren Unterschriftenaktion (die am 28. Februar endet) wehren sich die Versandapotheken mit einer eigenen Petition.

apotheke

„Die niedergelassenen Apotheken wirken seit Wochen auf ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten hin“, so die Online-Anbieter in ihrer Gegenaktion. „Das Argument: der Versand von sogenannten RX-Arzneien gefährde die flächendeckende Versorgung besonders in ländlichen Gebieten.“

„Wir Versandapotheken sagen: das stimmt nicht!

Denn…

  1. besteht der RX-Versand bereits seit 2004, ohne dass es ein Apothekensterben auf dem Lande gibt.
  2. Apotheken werden nur dort geschlossen, wo es keine Arztpraxen mehr gibt.
  3. gerade Versandapotheken sichern die flächendeckende Versorgung und ermöglichen es auch nicht mehr so mobilen Menschen, bequem ihre Medikamente nach Hause zu bekommen, und das kostenlos!“

Wer das  RX-Versandverbot abwenden möchte, kann die Petition an den deutschen Bundestag mit unterzeichnen.

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2016/…

Der Text der Petition lautet: „Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Initiative des Bundesgesundheitsministers, in dem der Versand von rezeptpflichtigen Medikamenten durch Online-Apotheken verboten werden soll, gestoppt bzw. nicht verabschiedet wird.“ In der Begründung heißt es,  dass Online-Apotheken inzwischen wichtiges Glied in der Versorgung von Patienten mit Arzneien seien – insbesondere in ländlichen Gebieten seien stationäre Apotheken eine Ausnahme, und kranke Mensch muss weite Wege und Kosten auf sich nehmen um Medikamente überhaupt zu erhalten.

Eine Verabschiedung des Gesetzes schädigt nach Ansicht der Online-Anbieter „Millionen von kranken Menschen zugunsten der sowieso schon überprivilegierten Apotheker“.

 

Kommentare (18)

  • Heike Petruschke via Facebook

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    Ich bekomme starke Medikamente und da gehe ich zu Menschen Gen die ich kenne und mach das nicht online
    Die Gesundheit ist es mir wert

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  • Baerbel Klaholt via Facebook

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    Wenn ich zum arzt gehe brauch ich meine Medikamente sofort und kann nicht 3/4 Tage warten bis der Postbote kommt und was mach ich im Notfall nachts da kann mir keine versandapotheke helfen ausserdem kann jede ansässige Apotheke Medikamente innerhalb von ca. 3/4 Stunden besorgen

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  • Heiko Blitz via Facebook

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    Ich persönlich gehe in eine kleine Apotheke bei mir um die Ecke. Die Betreiberin ist nett und ich bekomme meine Medikamente sofort oder wenn bestellt wird, in den nächsten Stunden. Wozu sollte ich umständlich was im Internet bestellen?

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    • Jan Onym via Facebook

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      Na angenommen du brauchst ständig die gleichen Medikament und insbesondere Verbrauchsgüter wie Verbände oder Messstreifen, dann kannst du jede Menge Geld sparen, wenn du die online beziehst.

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    • Heiko Blitz via Facebook

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      angenommen…… ich krieg alles bezahlt 😉

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  • Silke Krüger via Facebook

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    leider haben die Apotheker vergessen rein zu schreiben, das laut Gesetz nur jemand eine Onlineversand betreiben darf der auch eine stationäre Apotheke betreibt. Laut Arzneimittelgesetz (§ 43 Abs. 1 S.1 AMG) in Verbindung mit § 11a ApoG dürfen Versandapotheken, also auch Online-Apotheken nur von Apotheken betrieben werden. Es muss sich also um eine offizine Apotheke handeln, die zusätzlich zu ihren vor Ort angebotenen Diensten die Medikamente deutschlandweit versendet. Also ist es in meinen Augen nur Trägheit es nicht auch zu machen. Die Geschäftswelt ändert sich, wer nicht dran teilhaben will, muss es eben lassen und mit weniger Umsatz zufrieden sein, aber dagegen den Aufstand proben mit der halben Wahrheit ist nicht das Richtige. Von mir gibt es dafür keine Unterschrift, den der Wettbewerb kommt uns Kunden zu Gute, in dem die freiverkäuflichen Medikamente billiger sind und werden. Zum nachlesen hier: http://www.die-breunigs.de/rechtliche-grundlagen-von-versandapotheken-in-deutschland/

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    • Maik-Meike Charlotte Diercks via Facebook

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      Es geht aber darum, dass Online-Apotheken, die ihren Sitz im Ausland haben, auf verschreibungspflichtige Medikamente Boni geben dürfen. Apotheken, die ihren Sitz in Deutschland haben dürfen das aber nicht. Ich finde Wettbewerb gut, wenn für alle die gleichen Bedingungen gelten. Wettbewerb sollte doch auch fair bleiben. Die Vorort Apotheken überleben halt nicht, wenn man dort nur Paracetamol oder Nasenspray kauft. Dann muss man bald halt Nachts noch weiter fahren mit kranken Kindern oder wenn es einem Selbst schlecht geht. Also fair bleiben!!!!

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    • Silke Krüger via Facebook

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      Ich kaufe nur im Internet und bei den super Preisen von Versandapotheken brauche ich nicht noch im Ausland kaufen, Ein Rezept mit mehreren Verschreibungen besteht doch meisstens aus rezeptpflichtigen Medikamenten und Selbstbezahl Medikamenten, die Kassen zahlen doch für ein Medikament allen das selbe, bezweifle das da einer unter Preis verkaufen würde. Der riesige Preisunterschied liegt doch bei den frei verkäuflichen Medikamenten die in deutschen Versandapotheken schon sehr viel günstiger sind als stationär. Und jeder der schon in der Apotheke ist oder auf der Internetseite kauft auch noch das eine und andere mehr. Versuche das eine zu verbieten, hast du das andere auch. Wer die Preise online vergleicht braucht nicht noch im Ausland kaufen, glaube das das die wenigsten tun, da deutsche Versandapotheken schon sehr viel günstiger sind bei frei verkäuflichen Medikamenten als die rein stationären Händler.

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    • Silke Krüger via Facebook

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      Haben Sie meinen Text gelesen? Deutsche Versandapotheken müssen einen stationären Laden haben und selbst dann sind im Internet die Preise günstiger als bei nur stationären Händlern.

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    • Silke Krüger via Facebook

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      Und bei 7 Apotheken nur in der Unnar Innenstadt , das sagt mir da lässt sich richtig Geld verdienen.

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    • Maik-Meike Charlotte Diercks via Facebook

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      Kennen sie das EuGH Urteil zu Rx- Boni?? Ich glaube nicht und wenn doch dann haben sie es nicht verstanden.

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    • Silke Krüger via Facebook

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      Sicher kenne ich das Urteil, deutsche Kunden müssten blöde sein das zu unterschreiben, der Wettbewerb kommt dem Verbraucher zu Gute, damit werden die Medikamentenpreise langfristig sinken.

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  • Andre Sander via Facebook

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    Die Versandapotheken genießen einen Wettbewerbsvorteil, auch wenn die EU Kommission das anders sieht. Leider sieht sich unsere Regierung wohl außer Stande, die Preisbindung für Medikamente auszusetzen.

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  • Geli Köh via Facebook

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    Ich bestelle meine Medikamente nur in einer Versandapotheke weil es dort um ein vielfaches günstiger ist. Wenn ich Fragen habe werde ich am Telefon beraten und wer möchte heutzutage nicht sparen ?

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