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Ordnungsamt-Filiale in DO-Nord soll „subjektives Sicherheitsgefühl“ stärken

Die sogenannte „subjektive / gefühlte Unsicherheit“ hat nicht erst Landrat Makiolla  exklusiv für Unna kreiert, auch in der großen Nachbarstadt ist sie ein Begriff. Dort will man dem subjektiven Sicherheitsgefühl im Brennpunkt Nordstadt z. B. durch eine neue Zweigstelle des Ordnungsamtes auf die Sprünge helfen.

Dortmunder Medien berichteten von 100.000 Euro, die sich die Stadt die 170 Quadratmeter großen Räume am Nordmarkt hat kosten lassen. Die dort abgestellten Mitarbeiter „können aufgegriffene Personen durchsuchen, Schreibarbeiten erledigen und das unmittelbare Umfeld des Nordmarktviertels beobachten“.  Denn das Büro hat von außen verspiegelte Scheiben.

Oberbürgermeister Sierau erwartet sich von der neuen Ordnungsamt-Filiale „weniger Störungen durch dort abhängende Personengruppen“ – und eine Stärkung des, ja, „subjektiven Sicherheitsgefühls“ von Anwohnern und Passanten.

Objektiv ist die Nordstadt seit vielen Jahren Kriminalitätsschwerpunkt Nr. 1 in der Nachbarstadt.

Die Reaktionen der Leser auf Dortmund 24 schwanken zwischen Kopfschütteln und offenem Spott.

In Unna und Bönen stießen sog. Ordnungspartnerschaften (bei denen Langzeitarbeitslose und – in Bönen – Flüchtlinge gemeinsam Patrouille gehen) auf massive Skepsis der Leser und Bürger.

Kommentare (1)

  • Dagobert

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    Subjektiv bedeutet, dass es nicht objektiv ist, oder ? Es gibt keinen objektiven Grund, verunsichert zu sein ? Die Gewaltkriminalität in Dortmund-Nord ist nicht wesentlich erhöht? Dann gibt es auch keinen objektiven Grund, 100.000 Euro an Steuergeldern(Nebenkosten nicht mitgerechnet!) zu verschwenden. Es sollten Sanktionen für die vorsätzliche Veruntreuung von Steuergeldern eingeführt werden……….

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